Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat Details zur Verpflegung der Crew der Artemis-2-Mission veröffentlicht und sich zugleich zu einer Szene aus einem Livestream geäußert, in der ein Glas Nuss-Nugat-Creme durch die Raumkapsel schwebte. Nach Angaben der Nasa können die vier Astronauten während ihres rund zehntägigen Flugs aus 189 verschiedenen Speisen und Getränken wählen.
Nasa bestätigt vielfältige Bordverpflegung für Artemis-2-Mission
Wie die Nasa mitteilt, stehen den Astronauten Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und Jeremy Hansen zahlreiche Gerichte zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem Tortillas, gegrillte Rinderbrust, Makkaroni mit Käse, Gemüse-Quiche, Couscous sowie Brokkoli-Auflauf und Mango-Salat. Ergänzt wird das Angebot laut Mitteilung durch fünf verschiedene pikante Saucen sowie Desserts wie Kekse, Kuchen, Pudding, Nüsse, Trockenfrüchte und Schokolade.
Auch bei Getränken besteht Auswahl: Neben Kaffee und Kakao umfasst das Angebot laut Nasa unter anderem grünen Tee, Ananassaft, Mango-Pfirsich-Smoothies und Limonade.
Speisen werden gefriergetrocknet und im All aufbereitet
Wie Medien berichten, werden die Mahlzeiten nicht klassisch serviert, sondern in speziellen Beuteln bereitgestellt. Die Speisen seien gefriergetrocknet und würden erst im All mit Wasser und Wärme wieder verzehrfähig gemacht. „In der Schwerelosigkeit gibt es keine Teller“, erklärte die Nasa-Nahrungswissenschaftlerin Xulei Wu.
Nach Angaben aus den Berichten werden viele Gerichte vor dem Flug getestet. Die Crew probiere die angebotenen Produkte in mehreren Sitzungen vor Missionsbeginn. Wu wird mit den Worten zitiert: „Es ist unmöglich, ein Standardmenü zu erstellen, das allen schmeckt, aber es gibt immer Verbesserungspotenzial.“
Schwebendes Nutella-Glas sorgt für Reaktionen in sozialen Medien
Während einer Live-Übertragung der Mission war nach Berichten zu sehen, wie ein Glas Nuss-Nugat-Creme durch die Kabine der Raumkapsel schwebte. Das Glas habe sich demnach aus einem Fach gelöst und sich schwerelos durch den Raum bewegt.
Die Szene wurde in sozialen Netzwerken vielfach geteilt. Nutzer stellten dabei die Frage, ob es sich um eine gezielte Produktplatzierung handele.












