Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Negroni in Florenz, Pisco Sour in Lima oder Daiquiri in Havanna: Manche Cocktails sind eng mit einer Stadt und ihrer Geschichte verbunden. Eine Reise zu fünf berühmten Drinks, ihren Ursprüngen und den Bars, die ihre Legenden bis heute pflegen.

Sind 18,99 Euro für eine Zwiebelsuppe sportlich kalkuliert? Ein Facebook-Nutzer fand offenbar schon. Die Mook Group nahm den Kommentar zum Anlass, ihre Soupe à l’oignon durchzurechnen – inklusive Arbeitszeit, Kartengebühren und zerbrochener Terrinen. Das Ergebnis überraschte selbst die Wirte.

Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.

Nächsten Monat eröffnet Kentucky Fried Chicken seine erste Filiale in Tibet. Für das Unternehmen ist es schon der zweite Versuch, in dem Hochland Fuß zu fassen. 2004 hatte eine Marktanalyse jedoch ergeben, dass die Expansion „wirtschaftlich nicht vertretbar“ sei. Dies hat sich mittlerweile geändert. Die neuen Pläne stoßen aber nicht nur auf Gegenliebe. Die Menschenrechtsorganisation Free Tibet forderte, dass KFC Tibeter anstelle, ausbilde und fördere. Zudem solle im Restaurant Tibetisch gesprochen werden.

Die Krautreporter waren unterwegs und haben sich den Markt für Lieferportale in der Gastronomie sehr genau angeschaut. Die Online-Vermittler würden mit Werbeplakaten und Rabatten immer mehr Kunden auf ihre Seiten locken. Damit Restaurants dort gelistet würden, müssten diese hohe Provisionen zahlen und strenge Vertragsbedingungen akzeptieren, was zu Lasten der Essens-Qualität gehe.

Als Antwort auf die britische Liste „50 Best“ bewertet auch das französische Pendant „mille tables d'exception“ die besten Restaurants der Welt. Den ersten Platz sicherte sich in diesem Jahr das Hôtel de Ville in Crissier im Schweizerischen Waadtland. Das Drei-Sterne-Restaurant von Benoît Violier verdrängte damit das Per Se in New York von der Spitzenposition. Ein deutscher Vertreter schaffte es leider nicht die Top Ten.

Kathi Kink ist Deuschlands älteste Kellnerin. Seit über 76 Jahren schleppt die 92-Jährige Teller und Bierkrüge durchs „Gasthaus zum Goldenen Tal“ in Bayern. Seit 1977 notiert die fitte Seniorin jeden Tag, wie viele Kilometer sie bei der Arbeit zurücklegt mit Hilfe eines Schrittzählers. 80.510 Kilometer hat sie seit dem geschafft - zweimal um die Erde.

Eine Wirtin im Bergischen Land hat es mit einem deftigen Spruch auf einer Restauranttafel zu bundesweiter, medialer Aufmerksamkeit gebracht. "Erzogene Kinder sind herzlich willkommen. Aus dem Rest machen wir Hackfleisch!“, stand da zu lesen. Nachdem sich empörte Gäste beim Landschaftsverband Rheinland, dem Träger des Freilichtmuseums Lindlar, auf dessen Gelände das Restaurant steht, beschwerten, flatterte der Pächterin die fristlose Kündigung ins Haus. Diese soll nach einem juristischen Gefecht inzwischen zurückgenommen sein.

Moderne Technik nimmt einen Anlauf in der Gastronomie in Deutschland. Per App kann demnächst jeder Gast im neuen Flaggschiff-Restaurant in Hamburg einchecken, das Essen bestellen und bargeldlos bezahlen. Das Mobiltelefon tankt kabellos direkt am Tisch frische Energie. Weitere Serviceinnovationen sollen, in der in diesem Jahr in der medial so gescholtenen Kette, Einzug halten.

Wie halten es die Europäer mit dem Bezahlen? „Zusammen oder getrennt“ ist nicht nur eine deutsche Sitte. „Going Dutch“ nennen die Engländer die aufgeteilte Rechnung. Niederländer gelten ohnehin als recht geizige Genossen. In Spanien wiederum heißt das getrennte Bezahlen „pagar a la catalana“ und die Türken sagen „Alman hesabe“ - bezahlen auf deutsche Art.

Die Gerolsteiner-Liste der besten Restaurants zieht jedes Jahr Bilanz aus den sieben großen Restaurantführern. Auf den ersten beiden Plätzen blieb mit der Schwarzwaldstube und dem Vêndome alles wie im letzten Jahr. Auf den Rängen dahinter gab es jedoch einige Bewegung. So kletterte zum Beispiel das Wolfsburger Aqua um drei Plätze nach oben und sicherte sich Bronze. Das Restaurant Überfahrt in Rottach-Egern verbesserte sich ebenfalls und landete auf dem vierten Rang.