20 Jahre Le Faubourg in der Berliner City West

| Gastronomie Gastronomie

Das Restaurant Le Faubourg im Dorint Kurfürstendamm Berlin feiert sein 20-jähriges Bestehen in der Berliner Gastronomieszene. Das Jubiläum wird vom 5. bis zum 30. November 2025 mit einem Geburtstagsangebot für die Gäste begangen. Gleichzeitig nimmt das Haus an der erstmaligen Deutschlandpremiere der RestaurantWeek teil.

Unter der Leitung von Küchenchef Lukas Hackenberg, der seit etwa zwei Jahren im Le Faubourg tätig ist, wurde das ursprüngliche Brasserie-Konzept der Anfangsjahre neu ausgerichtet. Das Konzept wurde modernisiert und legt nun einen stärkeren Fokus auf regionale Produkte sowie kreativen Freiraum in der Küche.

Küchenchef Hackenberg betonte die Bedeutung der Gäste für den Erfolg des Restaurants: „Ob Stammgäste oder Gelegenheitsbesucher, ein Restaurant ist nichts ohne die Menschen, die sich auf das Konzept einlassen und dem Team Gelegenheit geben, ihnen eine gute Zeit zu bereiten.“

General Manager Carsten Colmorgen, der das Dorint Kurfürstendamm Berlin seit fünf Jahren führt und bereits ab 2005 zehn Jahre lang als Leiter des Vorgängerhotels fungierte, hob die Bedeutung strategischer Unterstützung hervor. Dazu sagte Colmorgen: „Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir als Hotel dem Küchenteam den Rücken freihalten, damit Visionen Wirklichkeit werden.“

Das Restaurant als Talentschmiede

Das Le Faubourg gilt in der Branche als Talentschmiede. Mehrere Köche, die im Haus tätig waren, konnten sich in der Gastronomie etablieren und dort eigene Wege finden – darunter Felix Mielke, der mit seinem Schüsseldienst die Imbiss-Kultur aufmischt, Nikodemus Berger, der mit seiner veganen Küche dem Bonvivant einen Stern erkocht hat, und Steffen Sinzinger, der heute Gastronomie-Berater und Food-Fotograf ist. 

Im Rahmen des Jubiläumsmonats wird ein festliches Geburtstagsmenü serviert. Dieses Menü umfasst einen Dorint-Birthday-Spritz zur Begrüßung sowie drei Gänge mit geflämmtem Lachs, Hirsch und Granola. Da auch das Dorint Kurfürstendamm Berlin sein 5-jähriges Bestehen feiert, wird zusätzlich das Arrangement „Dine & Pillow“ angeboten. 

Parallel zur Jubiläumsfeier beteiligt sich das Le Faubourg an der Deutschlandpremiere der RestaurantWeek. Die Veranstaltung, die 1992 in New York startete und eine Öffnung des Fine Dining für ein breiteres Publikum anstrebt, findet vom 5. bis zum 30. November statt. In diesem Zeitraum bieten 40 Berliner Restaurants ein Drei-Gänge-Menü zu einem Festivalpreis an.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

60 seconds to napoli spendiert ihrem ältesten Standort in Leipzig eine umfassende Modernisierung. Innerhalb einer dreiwöchigen Umbauphase wird das Restaurant an das aktuelle Markendesign angepasst. Die Wiedereröffnung ist für den 24. Januar 2026 geplant.

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Der Einzug in den Stadtteil Moabit bringt sogleich den dritten eigenen Store des Unternehmens mit.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe bietet mit dem digitalen Unterweisungsplaner ein kostenfreies Hilfsmittel an, um Mitarbeiterunterweisungen rechtssicher zu planen und zu dokumentieren. Das Werkzeug soll Betriebe dabei unterstützen, Ausfallzeiten zu minimieren und organisatorische Abläufe in der Arbeitssicherheit zu vereinfachen.