25 Jahre Victor’s Fine Dining by Christian Bau

| Gastronomie Gastronomie

Am 1. April 2023 jährt sich die Eröffnung des Victor’s Fine Dining by Christian Bau zum fünfundzwanzigsten Mal. Heute zählt das vielfach ausgezeichnete Drei-Sterne-Restaurant zu den besten Gourmetadressen der Welt.

Mit 14 Jahren entdeckte der aus dem Schwarzwald stammende Christian Bau seine Faszination für das Kochen. Seine Kochlehre in Achern schloss er als Landesbester seines Jahrgangs ab. Nach seinen Stationen in der Talmühle in Sasbachwalden und im Le Canard in Offenburg arbeitete der heute 52-Jährige als Souschef in der Schwarzwaldstube.

1998 zog es Christian Bau ins Saarland, als er von Hartmut Ostermann (Vorstandsvorsitzender Victor’s Group) und Susanne Kleehaas (Geschäftsführerin Victor’s Residenz-Hotels) engagiert wurde, um die Küche und den Service eines neuen Gourmetrestaurants im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg zu leiten. Den ersten Michelin-Stern erkochte Bau sich noch im selben Jahr, der zweite folgte im zweiten Jahr. Im November 2005 wurde er zum jüngsten Drei-Sterne-Koch Deutschlands – nun ist er der Dienstälteste, denn die drei Sterne hält das Victor’s Fine Dining bis zum heutigen Tag.

In den ersten Jahren seiner Karriere überzeugte Christian Bau mit klassischer, französischer Küche. Doch erst nach mehreren Asien-Reisen entwickelte der Koch seinen endgültigen Stil – den „bau.stil“. Als einer der Ersten kombinierte er französische Haute Cuisine mit hochwertigen japanischen Produkten.

Erfolgreiche Pionierarbeit leistete Bau auch mit der „Carte blanche" und dem Konzept des „4 Hands Dinners", bei dem regelmäßig internationale Spitzenköche zu Gast im Victor’s Fine Dining sind, um Seite an Seite mit dem Gastgeber ein Spitzenmenü zu kreieren, welches die Handschriften beider Köche trägt. Als das Restaurant während der Corona-Pandemie schließen musste, entwickelte er die „BAU.BOX“, die kulinarischen Hochgenuss in der heimischen Küche ermöglichte. Ein echtes Novum in der Sternegastronomie, das ihm internationale Aufmerksamkeit bescherte – unter anderem das Forbes Magazine berichtete darüber.

Weitere Meilensteine in der von Höchstwertungen gesäumten Karriere sind die Auszeichnung zum „Koch des Jahres 2018“ des Restaurantführers Gault&Millau, die Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz als „Kulinarischer Botschafter Deutschlands“ und der Titel des „Japanese Cuisine Goodwill Ambassador“, verliehen vom Ministerium für Landwirtschaft in Tokio. Christian Bau war der erste Deutsche und dritte Europäer insgesamt, der diesen Titel tragen durfte. Aktuell belegt das Victor’s Fine Dining by Christian Bau mit 119,60 Punkten den ersten Platz im nationalen Ranking „restaurant-ranglisten.de“, welches alle wichtigen Wertungen und weitere relevante Kriterien berücksichtigt. Im internationalen „OAD“-Ranking schneidet es derzeit als bestes deutsches Restaurant auf Platz 14 ab, bei „La Liste“ rückte das Victor’s Fine Dining Ende 2022 erstmals in die Top-10-Weltauswahl.

Zur Feier seines 25-jährigen Bestehens serviert das Restaurant in den Sommermonaten ein besonderes Jubiläumsarrangement mit vielen Highlights der vergangenen Saisons. Darüber hinaus kündigte Bau für die zweite Jahreshälfte einen exklusiven Abend im Zeichen der erstklassigen Champagner-Marke KRUG an, deren Botschafter er seit 2021 ist. Im Laufe des Jahres erhält das Restaurant zudem einige optische Updates, unter anderem einen gebrandeten „KRUG Table“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.

Die Berliner Kaffeekette LAP Coffee hat nach eigenen Angaben ihren ersten Standort in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der neue Store befindet sich in Köln. Das Konzept von LAP Coffee sorgt in der Branche für Diskussionen.