Abriss der Schwarzwaldstube hat begonnen

| Gastronomie Gastronomie

Dreieinhalb Wochen nach dem Brand des Drei-Sterne-Restaurants «Schwarzwaldstube» in Baiersbronn, hat der Abriss der Ruine begonnen. Zwei Bagger sind dabei, die Reste des Stammhauses des Hotels Traube Tonbach abzutragen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

Das rund 230 Jahre alte Gebäude mit drei Restaurants und Büros war bei einem verheerenden Feuer in der Nacht zum 5. Januar vollständig zerstört worden. Verletzt wurde dabei niemand, es entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

[Bilder zeigen das gesamte Ausmaß des verheerenden Vollbrandes eines der besten Restaurants der Welt. Die «Schwarzwaldstube» in Baiersbronn lag in Schutt und Asche.]

Die Ursache für den Brand ist nach dem Ergebnis der Untersuchungen nicht mehr genau zu klären. Es gebe keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung. Ein technischer Defekt könnte das Feuer ausgelöst haben.

Die Inhaberfamilie Finkbeiner will die Restaurants wieder aufbauen und rechnet dafür mit einem Zeitbedarf von einem bis anderthalb Jahren. Nach Ostern soll ein Ersatzbebtrieb anlaufen. (Tageskarte berichtete) Dazu werden zwei Restaurants in Containern auf dem Dach des Hotelparkhauses aufgebaut. Neben der renommierten «Schwarzwaldstube» von Küchenchef Torsten Michel mit drei Michelin-Sternen befand sich im abgebrannten Stammhaus auch die «Köhlerstube» mit einem Stern. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.