Aiwanger: Bars und Clubs sollen mit Wurstsemmeln wieder öffnen

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Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger will den Bars, Clubs, Discotheken und Kneipen im Freistaat eine Perspektive geben. Sie sollen mit Speise-Angebot wieder öffnen können. «Party-Betrieb» werde aber nicht möglich sein.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) will den 5000 Bars, Clubs, Discotheken und Kneipen in Bayern in der Corona-Krise eine Perspektive geben. Das Partyvolk weiche zunehmend in den öffentlichen Raum aus, Konflikte mit Anwohnern seien die Folge. «Wir müssen deshalb eine Abgrenzung finden, um eine Öffnung zu ermöglichen: Natürlich wird kein Disco- und Party-Betrieb möglich sein, aber es gibt
Grenzbereiche, wo sich die eine oder andere Bar gut aufstellen kann, indem sie Speisen anbietet», sagte Aiwanger dem «Münchner Merkur» (Montag).

Salzstangen und Erdnüsse als Speisen zu deklarieren, reiche eher nicht aus. Die Untergrenze zog Aiwanger bei Wurstsemmeln und Baguettes. «Es gibt Kneipen, die haben umdisponiert», sagte er der Zeitung.

Aiwanger befürchtet vor allem im der bevorstehenden kälteren Jahreszeit einen Rückzug der Partyleute in private Räumlichkeiten. Dort könne der Staat Infektionsschutz nicht mehr durchsetzen. «Dann wird die Garage oder die leere Wohnung der Oma zum Partykeller umfunktioniert», sagte Aiwanger. «Wir müssen wirklich aufpassen, dass sich hier im Privaten kein ganz großes Infektionsrisiko ergibt», betonte der Minister. (dpa)


 

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