Alejandra Breusted gewinnt Deutsche-Cocktailmeisterschaft mit Getränk aus Peru

| Gastronomie Gastronomie

Mit einem Cocktail auf Basis von Ananas-Rum hat die Kölnerin Alejandra Breustedt die Deutsche Cocktail-Meisterschaft gewonnen. Im Finale in Göttingen setzte sie sich am Dienstag mit ihrem Piña Morada gegen neun Mitbewerber durch, wie die Deutsche Barkeeper-Union am Mittwoch mitteilte. Auch Platz zwei und drei gingen in die Rheinmetropole.

«Alejandra Breustedt hat uns mit ihrem feinen Aromengespür und ihrer präzisen Präsentation sehr beeindruckt», teilte die Jury mit. Ihr Getränk sei perfekt ausbalanciert und in sich komplett stimmig gewesen. Und das war ihr Cocktail: Ananas-Rum, frischer Limettensaft, Vanillesirup und selbst hergestelltes Chicha Morada. Das peruanische Getränk auf Basis von Purpurmais habe perfekt mit den weiteren Zutaten harmoniert, urteilte die Jury.

Die studierte Köchin Breustedt arbeitet gar nicht als Barkeeperin, sondern als Servicekraft im Kölner Restaurant Al Salam. Belohnt wurde die Siegerin mit 3000 Euro für eine Bildungsreise. Die Plätze zwei und drei belegten Tim Palmer von der Sudermann Bar sowie Kamma Romy Hogeven von der Ona Mor Bar.

Im Finale hatten die Teilnehmer zehn Minuten Zeit, um der fünfköpfigen Jury fünf exakt gleiche Cocktails zu präsentieren und dabei auch sympathisch und unterhaltsam zu sein. Im Vorfeld hatten 72 Barkeeper aus Deutschland eigens entwickelte Cocktail-Rezepte eingereicht, von denen es letztlich zehn ins Finale schafften. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.