Alexander Herrmann baut Posthotel mit zwei neuen Restaurantkonzepten um

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Alexander Herrmann entwickelt das Posthotel in Wirsberg in mehreren Etappen weiter. Den Auftakt bilden das neue Fine-Dining-Konzept AURA unchained 172, das am 5. Februar 2027 startet, und das Wirtshaus „oma & enkel“, das am 30. November 2026 aus dem bisherigen Bistro hervorgeht.

Das neue AURA-Konzept ist auf 172 Abende zwischen dem 5. Februar und dem 18. Dezember 2027 begrenzt. Das Restaurant soll dabei Elemente aus den bisherigen Pop-up-Veranstaltungen „ANIMA unchained“ übernehmen. Viermal hatte das Team in den vergangenen zwei Jahren das Format für jeweils zwei Wochen umgesetzt. Vom 7. bis 18. Oktober 2026 findet es nach Angaben des Hauses zum letzten Mal in dieser Form statt.

Für AURA unchained 172 zieht das Future Lab ANIMA für knapp elf Monate in das Posthotel. Dort soll eine neue ANIMA Bar entstehen. Der Abend beginnt mit Aperitif und ersten Kostproben bei einer Führung durch die umgebauten Räume des Future Lab. Anschließend folgt im Restaurant AURA ein Menü. Dessert, Petits Fours und Cocktails werden in der neuen Bar serviert.

Tobias Bätz behält kulinarische Leitung

Die kulinarische Verantwortung für beide Restaurants bleibt bei Tobias Bätz. Er führt nach Angaben des Hauses ein 42-köpfiges Team und vertritt die Küche des Posthotels bei nationalen und internationalen Gastkochauftritten.

Das Restaurant AURA arbeitet nach dem Konzept #grenzenloseHEIMAT mit Erzeugnissen aus der Region. Im Future Lab ANIMA werden die Produkte von knapp 100 fränkischen Produzenten fermentiert und weiterverarbeitet. Das AURA-Team war in den vergangenen Jahren unter anderem in New York, London, Seoul und Taiwan zu Gast. 2025 belegten Alexander Herrmann und Tobias Bätz bei den Rolling Pin Awards den ersten Platz der „100 Best Chefs Germany“.

„Je weiter wir gereist sind, desto klarer wurde uns, was wir hier in Franken haben. Unsere Heimat ist keine Grenze. Sie ist unsere größte Stärke, und auf ihr bauen wir die Zukunft dieses Hauses“, sagt Alexander Herrmann. Er wolle sich künftig neben der strategischen Entwicklung des Posthotels stärker auf die Vermarktung Oberfrankens als kulinarisches Reiseziel sowie auf entsprechende Partnerschaften konzentrieren.

Das Bistro „oma & enkel“ wird zum fränkischen Wirtshaus

Parallel zum neuen Restaurantkonzept wird das bisherige Bistro „oma & enkel“ am 30. November 2026 zu einem fränkischen Wirtshaus. Unter dem Leitgedanken „Kei Gschiss, nur Gscheids“ soll die Karte traditionelle Gerichte mit heutigen Produkten und handwerklichen Ansprüchen verbinden.

Die Speisekarte wird in zwei Bereiche geteilt. Auf der Wirtshaus-Seite stehen Gerichte wie Kalbskopf, Bries und Beuscherl, während die Gasthaus-Seite Klassiker wie Schnitzel, Geschmortes sowie Wurst mit Kraut umfasst. Auch das Future Lab ANIMA soll eingebunden werden und Kontakte zu Metzgern und Erzeugern einbringen. Zudem seien eigene Wurstwaren geplant.

„Wir wollen die Vergangenheit nicht einfach kopieren. Wir möchten sie bewahren und mit unserem heutigen Wissen weiterführen“, erklärt Tobias Bätz. Fortgeführt werden soll außerdem das Format „knallhart Oma“, bei dem jeweils ein Gericht einer Oma angeboten wird. Das Wirtshaus und das Restaurant AURA sollen damit unterschiedliche Seiten der fränkischen Küche abbilden.

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