Ausgezeichnete gastronomische Weinkonzepte 2025 prämiert

| Gastronomie Gastronomie

Mit der diesjährigen Verleihung des „Ausgezeichneten Weinkonzepts“ würdigt unter anderem der der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) gastronomische Konzepte, die sich in besonderer Weise „um die Sichtbarkeit, Qualität und Vielfalt des deutschen Weins verdient gemacht haben“. Ergänzt wurde der Preis in diesem Jahr durch einen Sonderpreis für das beste Rieslingkonzept, um die Rolle der Rebsorte Riesling für den deutschen Weinbau zu unterstreichen.

Beste Rieslingkonzepte

Das Team von Concept Riesling rund um Nico von der Ohe hat mit über 1.000 Riesling-Positionen, begehbarer Weinkarte und einem internationalen Veranstaltungsprogramm eine Ikone für Rieslingfreunde geschaffen – „lebendig, tiefgründig, unvergesslich.“

Marie-Helen Krebs, Chef-Sommelière im Ikigai, Schloss Elmau, setzt Riesling mit beeindruckender Reife und sensorischer Präzision als festen Bestandteil ihrer Weinbegleitung ein – „ein feinsinniger, kompromissloser Beitrag zur kulinarischen Exzellenz“.

Ausgezeichnetes Weinkonzept International

Im Park Hotel Vitznau in der Schweiz verantwortet Sven Uzat einen der prachtvollsten Weinkeller Europas. Seine Auswahl an Spitzenweinen deutscher Provenienz – „mit Fokus auf Riesling und Spätburgunder – glänzt durch Tiefe, Namen und Jahrgänge“.

Maximilian Steinfeld im Hotel Alpenstern, Damüls (Österreich) bietet eine der besten Weinkarten des Landes – zweigeteilt in Weiß und Rot –„mit über 200 deutschen Weißweinen und bemerkenswerter Jahrgangstiefe, besonders aus der Pfalz“.

Ausgezeichnetes Weinkonzept Deutschland

Andreas Held im Meisenheimer Hof verbindet Regionalität mit Vielfalt: Alle neun VDP Weingüter der Nahe sind vertreten, flankiert von Spitzenweinen aus ganz Deutschland – „ein souveräner Balanceakt zwischen Tiefe und Breite“.

Katharina Iglesias, Sommelière der Winebank Hamburg, gestaltet ein urbanes Refugium für Weinliebhaber mit klarem Fokus auf Qualität, Transparenz und deutscher Stilistik – „samt überraschender Präsentation edelsüßer Rieslinge“.

Andreas Lelke im Bungertshof, Oberdollendorf, bietet mit über 50 Mosel-Weingütern und herausragender Jahrgangstiefe eine der umfangreichsten Rieslingkarten des Landes – „leidenschaftlich kuratiert und voller Entdeckungen“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.