Zimtschnecken-Marke Cinnabon startet mit neuem Franchisesystem in Deutschland

| Gastronomie Gastronomie

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Das Unternehmen bezeichnet sich in aktuellen Stellenanzeigen als Masterfranchisepartner für Deutschland.

Cinnabon ist auf Zimtschnecken spezialisiert. Das Kernprodukt kombiniert nach Angaben des Unternehmens Teig mit Makara-Zimt und Cream-Cheese-Frosting. Angeboten werden die Zimtschnecken unter anderem als Classic Roll, MiniBon und BonBites. Zum Sortiment gehören außerdem verschiedene Varianten und Toppings sowie Kaffeegetränke, Limonaden und weitere Getränke.

CB Germany sucht bereits Mitarbeiter für den Standort. In den Ausschreibungen heißt es, der erste Store entstehe in der Essener Innenstadt und die Eröffnung sei für Oktober 2026 geplant. Als Arbeitsort nennt das Unternehmen Limbecker Platz 1a, 45127 Essen. Für Mitarbeiter ist ein Arbeitsbeginn bereits ab Anfang September vorgesehen.

Auch GoTo Foods International hat den Markteintritt angekündigt. Das Unternehmen teilte über LinkedIn mit, einen neuen Franchisevertrag mit der CB Germany Holding GmbH geschlossen zu haben, um Cinnabon nach Deutschland zu bringen.

CB Germany will nach Essen weitere Cinnabon-Standorte eröffnen

Beim Standort in Essen soll es nach den Angaben von CB Germany nicht bleiben. Die Gesellschaft erklärt in ihren Stellenanzeigen, Cinnabon „Standort für Standort“ im deutschen Markt aufbauen zu wollen. Als mögliche Lagen nennt sie Innenstädte, Einkaufszentren, Bahnhöfe und Flughäfen.

Auch die ausgeschriebenen Führungspositionen sind auf einen weiteren Ausbau ausgerichtet. Der Store Manager soll unter anderem den Aufbau weiterer Geschäfte unterstützen. Als mögliche weitere Positionen nennt CB Germany Multi-Store Manager sowie Distrikt- und Area Manager.

Vor der Eröffnung sollen Führungskräfte an einem bestehenden Cinnabon-Standort in Rotterdam ausgebildet werden. Das Trainingsprogramm dauere rund 14 Tage vor Ort, davon etwa zwölf Trainingstage.

Neue Gesellschaft betreibt das Cinnabon-System in Deutschland

Die CB Germany GmbH wurde am 15. April 2026 beim Amtsgericht Nürnberg eingetragen. Der Gesellschaftsvertrag datiert vom 27. März 2026. Geschäftsführer ist Benedikt Josef Löcken, das Stammkapital beträgt 25.000 Euro.

Der Gesellschaftszweck umfasst ausdrücklich den „Betrieb des Franchise-Systems der Marke Cinnabon in der Bundesrepublik Deutschland“, insbesondere den Verkauf von Backwaren, Getränken und ergänzenden Produkten.

Der erste Standort des neuen Franchisesystems entsteht im Limbecker Platz. Das innerstädtische Einkaufszentrum verfügt nach eigenen Angaben über 70.000 Quadratmeter mit Geschäften, Dienstleistungs- und Gastronomiebetrieben.

Cinnabon zählt weltweit mehr als 1.300 Bäckereien

Cinnabon ist international breit vertreten. Nach aktuellen Angaben auf der offiziellen Franchise-Seite von GoTo Foods gab es zum 28. Dezember 2025 mehr als 1.300 Cinnabon-Bäckereien in mehr als 60 Ländern.

Für internationale Franchisepartner setzt GoTo Foods unter anderem Erfahrung mit mehreren Betrieben im Foodservice, in der Hospitality oder im Einzelhandel voraus. Bewerber sollen zudem in der Lage sein, mehrere Standorte nach einem Entwicklungsplan zu eröffnen.

Zusätzliche Bekanntheit erlangte Cinnabon durch die Serie „Better Call Saul“, den Ableger von „Breaking Bad“. Die untergetauchte Hauptfigur Saul Goodman lebt dort unter dem Namen Gene Takavic und arbeitet als Manager einer Cinnabon-Filiale.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Thomas Kubitza vom Inkognito in Celle erhält den BDT-Discotheken-Unternehmerpreis 2026. Den Innovationspreis vergab der Verband auf seiner Club Convention in München an die Partyreihe „Asian Sensation“

Nobelhart & Schmutzig, Coda und Tim Raue stehen auf den Plätzen 51 bis 100 der The 50 Best Restaurants 2026. Die ersten 50 Plätze werden am 4. November in Lima bekannt gegeben. Alle bereits veröffentlichten Platzierungen im Überblick.

Nach einigem Hin und Her kann das 20. Oktoberfest in Mainz am Freitag beginnen. Die Voraussetzungen für eine sichere und rechtskonforme Nutzung des neuen Zeltes seien erfüllt, teilte die Landeshauptstadt mit.

Eine Heineken-Studie zeigt veränderte Erwartungen junger Erwachsener an Gastronomiebetriebe. Die Daten widersprechen zugleich der verbreiteten Annahme, dass jüngere Menschen sich zunehmend aus dem Nachtleben zurückziehen.

Der Dehoga Bayern hat in München das Forum türkische Gastgeber gegründet. Das Netzwerk soll Unternehmer im Gastgewerbe unterstützen und den Austausch zwischen bayerischen und türkischen Akteuren fördern.

Mitten im Übernahmeprozess durch den Konkurrenten Uber muss der Essenslieferdienst Delivery Hero einen deutlichen Rückschlag einstecken: Die Berliner bekommen für den Verkauf des Taiwan-Geschäfts ihrer Tochter Foodpanda keine Freigabe.

Das Frauennetzwerk Foodservice e. V. hat seinen Vorstand und Beirat neu aufgestellt. Bei der Mitgliederversammlung Anfang Oktober wurden Stephanie Fischer und Katharina Strottner neu in den Vorstand gewählt.

Eine aktuelle Auswertung zeigt höhere Einnahmen über Kartenzahlungen rund um Halloween. Besonders der Lebensmittelhandel sowie Bars und Clubs verzeichneten Zuwächse. Zwischen den untersuchten Städten gab es deutliche Unterschiede.

Gault&Millau hat Philip Rachinger zum „Chef of the Year 2027“ in Österreich gekürt. Bei der Präsentation des neuen Guides wurden außerdem Karl und Rudi Obauer für ihr Lebenswerk geehrt und weitere Preise für Gastronomie, Wein und Hotellerie vergeben.

Nur noch 2,5 statt 4,2 Millionen Besucher auf dem Cannstatter Wasen - die neuen Gästezahlen überraschen die Verantwortlichen. Kann das wirklich sein?