Barmann Tobias Lindner vom «Jigger & Spoon» gewinnt «Made in GSA»-Wettbewerb

| Gastronomie Gastronomie

Bei einem Wettbewerb des Barkultur-Magazins «Mixology» hat der Barmann Tobias Lindner aus der Stuttgarter Szene-Bar «Jigger & Spoon» gewonnen. Der 34-Jährige überzeugte die Jury des Cocktailwettbewerbs mit seinem Drink namens «Der Goldene Apfel», der unter anderem aus Quittenschnaps, Kümmel, Zitronenlikör besteht, wie die Veranstalter mitteilten. Der Name des Drinks würdige die Kulturfrucht Quitte, die früher oft als «Goldapfel» bezeichnet worden sei und wieder im Trend liege. 

Platz zwei beim «Made in GSA»-Wettbewerb im Luxushotel Schloss Elmau in den bayerischen Alpen ging am Mittwoch nach Göttingen: Bartender Robin Lühert schuf mit Zutaten wie Kirschbrand, Wermut, Maraschino und Schokolikör eine Art Schwarzwälder Kirschtorte zum Betrinken. Rang drei eroberte die Bartenderin Laura Driftmann aus dem Berliner Orania Hotel. Sie überzeugte mit ihrem «Kümmelgetümmel» aus Gilka, Gin, Quittenbrand, Quitten-Nektar und Avaa Verjus.

Das Motto des Wettbewerbs lautete «Heimat im Glas». Die Jury bestand diesmal aus den Cocktail-Experten Marie Rausch aus Münster («Rotkehlchen»), Gerhard Tsai aus Wien («Tür 7») und Thomas Huhn (Bar im Baseler Grand-Hotel «Les Trois Rois»).

Der Wettbewerb «Made in GSA» setzt sich für regionale Bar-Produkte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein - GSA steht für Germany, Switzerland, Austria. Er gilt als größter markenübergreifender Cocktailwettbewerb im deutschsprachigen Raum. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.