Bericht: Yum! beendet Zusammenarbeit mit IS Holding in Deutschalnd

| Gastronomie Gastronomie

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, beendet Yum! Brands, der US-Mutterkonzern der Fast-Food-Marken KFC, Pizza Hut und Taco Bell seine Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Master-Franchise-Partner in Deutschland, der IS Holding.

Mit dem Unternehmen von Ilkem Sahin sei eine entsprechende Vereinbarung getroffen worden, soll es in einem internen Papier, aus dem die WirtschaftsWoche zitiert. Laut Magazin seien am Mittwoch die Franchisenehmer von KFC informiert worden.

Wie das Magazin weiter berichtet, verlöre der der türkische Konzern voraussichtlich „Mitte Dezember“ die Master-Franchise-Rechte für die Marken in Deutschland.

Die Wirtschaftswoche hatte erst kürzlich auf mögliche Spannungen in der Zusammenarbeit hingewiesen hatte. Weder Yum! Brands, KFC Deutschland oder Ilkem Sahin haben sich bislang zu den Entwicklungen geäußert - auch nicht nach der offiziell verkündeten Vertragsauflösung.

Die Firma IS Holding besitzt in Deutschland die Franchise-Rechte für die Ketten Pizza Hut, KFC, Taco Bell sowie Krispy Kreme.

Mit allen Marken, insbesondere mit der Fastfood-Kette Taco Bell, wollte IS in Deutschland wachsen. Die KFC-Filialen sollten verdoppelt werden. Gerade erst wurden aber Verzögerungen beim Deutschland Start von Taco Bell bekannt. Das erste Restaurant in Berlin soll nicht mehr 2024, sondern erst im Sommer 2025 eröffnet werden, wie die Franchise-Firma IS Holding (ISH) auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. (Tageskarte berichtete)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.