Taco Bell verschiebt Deutschland-Start

| Gastronomie Gastronomie

Die amerikanische Fastfood-Kette Taco Bell kommt später nach Deutschland als geplant. Das erste Restaurant in Berlin soll nicht mehr 2024, sondern erst im Sommer 2025 eröffnet werden, wie die Franchise-Firma IS Holding (ISH) auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. 

«Es gab Verzögerungen, deshalb klappt es leider nicht so schnell wie gedacht. Unsere Bauabteilung arbeitet aber an der Realisierung», sagte ein Sprecher. Zur Zahl der Taco-Bell-Filialen, die im kommenden Jahr in Deutschland an den Start gehen sollen, wollte er keine genauen Angaben machen. 

Im Mai hatte ISH-Chef İlkem Şahin angekündigt: «Unser Ziel sind 25 Filialen in diesem Jahr und 100 bis 150 in den nächsten fünf Jahren.» Im Sommer wollte er in Berlin das erste Restaurant eröffnen. 

Taco Bell bislang in Deutschland nur in US-Kasernen

In Deutschland gibt es bisher keine richtigen Filialen, sondern nur drei Standorte in US-Kasernen, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Taco Bell gehört wie KFC und Pizza Hut zum amerikanischen Systemgastronomie-Konzern «Yum! Brands». 

Unterrechte für andere Länder werden an Franchise-Partner vergeben. Die Firma IS Holding besitzt in Deutschland neben Taco Bell auch die Franchise-Rechte für die Ketten Pizza Hut und KFC sowie Krispy Kreme. 

Der Schwerpunkt von Taco Bell liegt auf Snacks im Bereich Tex-Mex, einer Mischung aus mexikanischer und US-amerikanischer Küche. Die Kette wurde 1962 in den USA gegründet. Taco Bell betreibt mit verschiedenen Franchise-Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 7.200 Restaurants in den USA.

International gibt es etwa weitere 1.000 Filialen in über 30 Ländern. In Europa ist die Marke unter anderem in den Niederlanden, Spanien und Großbritannien vertreten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.