Berliner „Club der Visionäre“ plant nach Brand schnelle Wiedereröffnung

| Gastronomie Gastronomie

Im weltweit bekannten Berliner Techno-Schuppen „Club der Visionäre“ hat es am Samstagmorgen gebrannt. Im Anschluss kritisierte die Feuerwehr den mangelnden Brandschutz. Sie hätten großes Glück, wäre das Feuer nachts bei vollem Betrieb ausgebrochen, hätte es eine Katastrophe gegeben, wie ein Sprecher der Berliner Zeitung erklärte.

Im RBB sagte ein Sprecher der Feuerwehr, dass es in den einfach zusammengezimmerten Bretterhütten auf dem Gelände „teilweise abenteuerliche Strominstallationen" gebe. Auch ein paar Dutzend Gasflaschen hätten herumgestanden, teilweise seien sie während des Brands explodiert. Die Feuerwehr habe die Bauaufsicht gebeten, sich die Klubs und Restaurants rund um den Flutgraben genauer anzusehen.

Dem widersprachen jedoch die Betreiber daraufhin bei Facebook: Anders als in den Nachrichten und in den sozialen Netzwerken dargestellt, sei nicht etwa der gesamte Club abgebrannt, sondern nur ein kleiner Teil des Freiluftbereichs des Clubs. Dieser Teil sei bei Ausbruch des Feuers bereits geschlossen gewesen. Der Hauptgästebereich des Clubs war nicht betroffen.

Alle erforderlichen und verlangten Brandschutzmaßnahmen seien getroffen worden, so die Betreiber. Der Brandschutz im Club der Visionäre sei abgenommen, zudem seien Mitarbeiter zu Ersthelfern und Brandschutzhelfern ausgebildet und stets in allen relevanten Sicherheitsmaßnahmen geschult worden. Die Brandursache ist noch ungeklärt, die Untersuchungen laufen noch.

In ihrem Statement bedankten sie sich anschließend bei der Berliner Feuerwehr und der Polizei für ihren schnellen und professionellen Einsatz. Momentan seien sie damit beschäftigt, das Ausmaß der Schäden festzustellen und hoffen, den Club nach Abstimmung mit den Behörden bald wieder öffnen zu können.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.