Berliner Kult-Lokal Mokka-Milch-Eisbar kurz nach Eröffnung wieder zu

| Gastronomie Gastronomie

Nur wenige Tage nach der gefeierten Eröffnung des einstigen Berliner Kult-Lokals «Mokka-Milch-Eisbar» ist die neue Bar mit dem Namen «Mokka Milch» wieder geschlossen. Als Grund nennen die Betreiber der Gaststätte, das Ehepaar Natacha und Alexander Neumann, unter anderem technische Probleme. 

«Deswegen haben wir die schwere Entscheidung getroffen, einmal kurz innezuhalten und alles glattzuziehen», erklärte Alexander Neumann in einem Beitrag bei Instagram. «Ihr verdient mehr, als wir in diesen ersten Tagen geben konnten. Am 12. Juni sind wir zurück — mit frischer Energie und der Qualität, die ihr verdient», hieß es dort weiter.

Großer Andrang nach Eröffnung

Der Strom sei ausgefallen, dann sei die Kaffeemaschine kaputtgegangen. „Einige Gäste haben 15 Minuten in der Sonne auf ein Getränk gewartet. Das entspricht nicht dem Anspruch, den wir an uns selbst haben. Wir waren nicht glücklich mit dem, was wir geliefert haben», erklärte Natacha Neumann der «Berliner Morgenpost». 

Zugleich bedankten sich die Betreiber für den großen Zuspruch. Seit der Eröffnung des einstigen DDR-Kult-Lokals seien Hunderte Menschen gekommen. Bei der Feier am Mittwochabend schaute mit Thomas Natschinski auch ein besonderer Gast vorbei: Der heute 78-Jährige und seine Band widmeten dem Lokal in der Karl-Marx-Allee mit «In der Mokka-Milch-Eisbar» (1969) seinerzeit einen eigenen Song. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.