BGN warnt vor Arbeitsausfällen durch Schnittverletzungen in der Gastronomie

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Schnittverletzungen am Arbeitsplatz führen in den Betrieben der Nahrungsmittelindustrie und des Gastgewerbes zu erheblichen personellen und finanziellen Belastungen. Wie die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) mitteilt, fehlt ein Mitarbeiter nach einem messerbedingten Arbeitsunfall, der eine ärztliche Behandlung erfordert, durchschnittlich mehr als eine Woche an seinem Arbeitsplatz. Dies ziehe unmittelbare Konsequenzen wie Lohnfortzahlungen, Mehrarbeit für die verbliebene Belegschaft oder die Notwendigkeit der Organisation zusätzlicher Arbeitskräfte nach sich.

Auswahl geeigneter Werkzeuge reduziert Unfallgefahren

Prävention steht im Fokus der Empfehlungen, wobei die Auswahl des Arbeitsgeräts eine zentrale Rolle spielt. Die Verwendung ungeeigneter oder stumpfer Klingen wird als gefährlich eingestuft, da der Umgang mit solchem Werkzeug mühsam sei. Zudem bewahren eine sachgerechte Reinigung und Pflege die Werkzeuge vor vorzeitigem Verschleiß und tragen dazu bei, Verletzungen zu vermeiden. Die Berufsgenossenschaft weist in diesem Zusammenhang explizit darauf hin, dass die Reinigung in der Spülmaschine die Schärfe der Messer beeinträchtigt.

Ordnungsgemäße Lagerung schützt Mitarbeiter 

Sichere Aufbewahrung ist ein weiterer Faktor zur Vermeidung von Unfällen. Die Lagerung von Messern in ungeordneten Schubladen wird von der Berufsgenossenschaft als riskant für die zugreifenden Hände bezeichnet. Stattdessen empfiehlt die BGN den Einsatz spezieller Halterungen. Während der Arbeit am Arbeitsplatz sollte das Schneidwerkzeug nicht offen auf dem Tisch liegen bleiben. Als Sicherheitsmaßnahme wird beispielsweise vorgeschlagen, das Messer nach dem Gebrauch unter ein Schneidbrett zu schieben, um es griffbereit, aber sicher zu verwahren. Nach Beendigung der Tätigkeit sieht die fachliche Empfehlung die Unterbringung in einem Messerkorb oder einer entsprechenden Messerhalterung vor.

Ausführliche und weiterführende Informationen:

BGN-Report: Auswahl und Einsatz von Handmessern

BGN-Akzente: Handmesser in der Fleischwirtschaft


 


 

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