Britischen Restaurants bekommt Brexit nicht - Deutlich mehr Insolvenzen

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Die Folgen des Brexits und die steigenden Lebenshaltungskosten setzen vielen Restaurants in Großbritannien deutlich zu. Die Zahl der Insolvenzen ist im vergangenen Jahr um fast zwei Drittel (64 Prozent) angestiegen, wie das Wirtschaftsprüfungsunternehmen UHY Hacker Young in einer aktuellen Auswertung analysierte. Meldeten im Jahr 2020/21 (31. März) noch 856 Restaurants Insolvenz an, waren es im Folgejahr 1406.

«Restaurants, die dank staatlicher Unterstützung halbwegs durch die Pandemie gekommen sind, haben nun mit neuen Herausforderungen in Form einer steigenden Inflation, Personalmangel nach dem Brexit und Gästen, die einfach nicht mehr so viel ausgeben können, zu kämpfen», sagte UHY-Partner Peter Kubik am Montag einer Mitteilung zufolge.

 

Insbesondere kleinere Restaurants litten darunter, nicht mehr ohne weiteres Arbeitskräfte aus der EU einstellen zu können, sagte Kubik. «Viele finden einfach nicht genügend Angestellte, um so arbeiten zu können, dass sie profitabel bleiben.»

Seit dem Brexit ist die Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus der EU in Großbritannien - und umgekehrt - zu Ende gegangen. Nun sind teure Visa notwendig, die vom Arbeitgeber gesponsert und in einem aufwendigen Verfahren beantragt werden müssen. (dpa)


 

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