Bulgarien senkt Mehrwertsteuer für Gastronomie auf neun Prozent

| Gastronomie Gastronomie

Für Bulgariens Gastronomie gilt ab sofort ein halbierter Mehrwertsteuersatz von neun Prozent. Die Neuregelung ist als eine Unterstützung der wegen Corona angeschlagenen Branche gedacht.

Die Hauptsteuerbehörde in Sofia geht davon aus, dass die Herabsetzung des bisherigen Satzes von 20 Prozent die Kundenpreise kaum verringern werde, wie ein Sprecher im Staatsradio am Mittwoch erläuterte. Auch für Babynahrung und -windeln sowie für Bücher gilt ab Mittwoch ein ebenso auf neun Prozent gesenkter Satz. Supermärkte kündigten bereits niedrigere Preise für diese Waren an.

Die Krisen-Maßnahme soll bis Ende 2021 in Kraft bleiben. Für Speisen und Getränke zum Mitnehmen und für Lieferservice gibt es aber keinen niedrigeren Steuersatz. Auch für Spirituosen, Bier und Wein, die in Restaurants serviert werden, soll der Satz unverändert bei 20 Prozent bleiben. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Auswertung zeigt höhere Einnahmen über Kartenzahlungen rund um Halloween. Besonders der Lebensmittelhandel sowie Bars und Clubs verzeichneten Zuwächse. Zwischen den untersuchten Städten gab es deutliche Unterschiede.

Gault&Millau hat Philip Rachinger zum „Chef of the Year 2027“ in Österreich gekürt. Bei der Präsentation des neuen Guides wurden außerdem Karl und Rudi Obauer für ihr Lebenswerk geehrt und weitere Preise für Gastronomie, Wein und Hotellerie vergeben.

Nur noch 2,5 statt 4,2 Millionen Besucher auf dem Cannstatter Wasen - die neuen Gästezahlen überraschen die Verantwortlichen. Kann das wirklich sein?

Seit der Euro-Einführung kostet der Espresso im „Fante di Cuori“ im italienischen Cossato unverändert 70 Cent. Das Betreiberpaar will daran festhalten. Möglich machen das der Verzicht auf Angestellte und niedrige Mietkosten.

Dieter L. Kaufmann ist mit 89 Jahren gestorben. Der Koch führte das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Zur Traube in Grevenbroich. Kollegen erinnern unter einen Nachruf von Jürgen Dollase an ihn als Lehrmeister und an gemeinsame Erlebnisse.

TikTok hat die hippe Snackbar «Fabel Friet» weltberühmt gemacht. Doch mit den Touristen kamen auch die Probleme: lange Schlangen, Müll, Ratten. Nun ziehen die Nachbarn vor Gericht.

Nach einem unbefugten Zugriff auf ein E-Mail-Konto warnt die Roland Kuffler GmbH vor möglichen gefälschten Nachrichten. Nach einem Bericht der tz sei das Konto wieder abgesichert und das Landeskriminalamt eingeschaltet.

Dirndl und Lederhose bleiben im Schrank und der Zapfhahn zu: Die Stadtverwaltung begründet ihre Entscheidung mit der Fürsorgepflicht für die Bürgerinnen und Bürger.

 

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.