Burgermeister startet europäische Expansion: Erster Store in Stettin eröffnet

| Gastronomie Gastronomie

Mit der Eröffnung in Stettin hat das Berliner Unternehmen Burgermeister den ersten Schritt seiner internationalen Expansion vollzogen. Der neue Standort liegt am Plac Rodła. Er erstreckt sich über zwei Etagen mit einer Fläche von über 520 Quadratmetern und bietet Platz für rund 80 Gäste. Das Unternehmen teilte mit, dass der Store am Eröffnungstag ausgelastet war und in Zusammenarbeit mit Pyszne.pl Bestellrekorde verzeichnet wurden.

Die Expansion in Polen soll fortgesetzt werden. Als nächste Standorte sind Eröffnungen in Warschau, Breslau (Wrocław) und Danzig (Gdańsk) in Planung. Das Unternehmen plant, in den kommenden Jahren 20 bis 40 Burgermeister-Restaurants in Polen zu eröffnen. Über den polnischen Markt hinaus plant Burgermeister den Eintritt in das Vereinigte Königreich, die Tschechische Republik, Spanien und die Schweiz.

Robert Fügert, Chairmen und CEO von Burgermeister, kommentiert den Schritt: „Der Eintritt in den polnischen Markt ist für uns ein historischer Moment. Die Nähe zu Berlin, die wirtschaftliche Dynamik des Landes und ein außergewöhnlich erfahrener Partner machen Polen zum Startpunkt unserer europäischen Reise.“

Partnerschaft mit Pyszne.pl

Die Zusammenarbeit mit Pyszne.pl basiert auf Analysen der Marktentwicklung. Laut einem Pyszne.pl Trends Report gehört amerikanische Küche in Polen, insbesondere bei der Generation Z, zu den gefragten Essensrichtungen. Cheeseburger sind demnach regelmäßig unter den meistbestellten Gerichten auf der Plattform. Darüber hinaus bevorzugen 70 Prozent der polnischen Verbraucher laut Bericht unkomplizierte Gerichte aus wenigen, hochwertigen Zutaten.

Burgermeister erzielte im Jahr 2024 durchschnittliche Umsätze von 3,25 Millionen Euro (14 Millionen PLN) pro Standort. In den letzten zwölf Monaten wurden über eine Million Lieferbestellungen abgewickelt. Burgermeister erreicht nach eigenen Angaben das höchste Bestellvolumen auf den großen Lieferplattformen in Deutschland.

Arkadiusz Krupicz, Mitbegründer und Geschäftsführer von Pyszne.pl, äußert sich zur Kooperation: „Wir sind stolz darauf, dass sich Burgermeister für Pyszne.pl als Lieferpartner für den Start ihrer polnischen und internationalen Expansion entschieden hat. Es ist nicht das erste Mal, dass ausländische Ketten beim Eintritt in unseren Markt auf Pyszne.pl, ein Unternehmen mit polnischen Wurzeln, setzen.“

Robert Fügert ergänzt zur Partnerwahl: „In Pyszne.pl haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur unsere Leidenschaft für Qualität teilt, sondern auch über die Technologie, das Know-how und die Reichweite verfügt, um unser Geschäftsmodell gemeinsam zu skalieren. In Deutschland verzeichnen wir Rekordumsätze, und dank dieser Kooperation sind wir zuversichtlich, diesen Erfolg in Polen zu wiederholen und Millionen hungriger Kunden zu erreichen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.

Für Zwei-Sterne-Köchin Rosina Ostler ist ein perfekt inszenierter Teller die «Erweiterung der Stimme des Kochs». Der Küchenchefin vom «Alois» in München ist die Gestaltung genauso wichtig wie der Geschmack. Die wichtigsten Regeln für den perfekten Teller.

Mild und leicht süßlich schmeckt das Fleisch der Nager laut Kennern. Rasant breiten sich die invasiven Tiere vielerorts in Schleswig-Holstein aus. Ein Caterer im Norden serviert jetzt Nutria-Braten.

Weniger Restaurantbesuche, kleinere Bestellungen und schließende Betriebe belasten die Gastronomie. DEHOGA-Schatzmeister Gereon Haumann hofft auf Weihnachten und den Jahreswechsel.

Viele Restaurants und Imbissstuben zeigen bei der Kartenzahlung auf dem Lesegerät inzwischen Vorschläge für bestimmte Trinkgeldbeträge an - und stoßen damit bei vielen Gästen auf Ablehnung.

Der HelloFresh Trend Report 2025 analysiert die Kochgewohnheiten der Deutschen und zeigt eine wachsende Offenheit für internationale Gerichte bei gleichzeitigem Festhalten an Klassikern.

Die Hamburger Trattoria Cuneo ist mit der 22. Walter-Scheel-Medaille geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt die Verdienste des Hauses um die europäische Genusskultur und hebt gleichzeitig die historische Bedeutung des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens hervor.

Die Gastronomie in Deutschland verzeichnete im Oktober 2025 einen realen Umsatzrückgang von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zudem korrigierte das Statistische Bundesamt die Werte für den Monat September nach unten.