Cinnamood-Betreiber in Hamburg meldet Insolvenz an

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Die Babeck Gastro GmbH, Betreiberin von zwei Filialen der Zimtschneckenmarke Cinnamood in Hamburg, hat Insolvenz beantragt. Das Amtsgericht Hamburg ordnete am 22. Oktober 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung an. Von der wirtschaftlichen Schieflage sind 34 Beschäftigte betroffen. Der Betrieb in den beiden verbliebenen Filialen soll uneingeschränkt weiterlaufen.

Zwei Filialen sollen erhalten bleiben

Die Babeck Gastro GmbH betreibt Cinnamood-Filialen in der Schanzenstraße und an der Mönckebergstraße. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Ralf Pachmann gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ soll der Geschäftsbetrieb an beiden Standorten ohne Einschränkungen fortgeführt werden. Ziel sei es, die Filialen zu erhalten. Für die Beschäftigten wurde Insolvenzgeld für drei Monate beantragt.

Die vorläufige Insolvenzverwaltung dient dazu, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu prüfen und dessen Vermögen zu sichern. Ob das Gericht anschließend ein reguläres Insolvenzverfahren eröffnet, ist damit noch nicht entschieden.

Standort im Einkaufszentrum belastete das Geschäft

Geschäftsführerin Ekaterini Beckmann verwies gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ auf eine Fehlinvestition am Standort im Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ). Leerstände im Einkaufszentrum hätten den Umsatz der dortigen Filiale belastet. Das Geschäft wurde im Juni 2026 geschlossen.

Auch die Filiale am Mühlenkamp wurde inzwischen aufgegeben. Damit reduzierte sich die Zahl der Hamburger Standorte von ursprünglich vier auf zwei. Die erste Hamburger Cinnamood-Filiale hatte 2022 eröffnet.

Franchisebetrieb bleibt zunächst bestehen

Cinnamood ist auf Zimtschnecken mit unterschiedlichen Füllungen und Toppings spezialisiert. Die Marke wird über ein Franchisesystem betrieben. Von dem nun laufenden Insolvenzverfahren ist die Babeck Gastro GmbH als Hamburger Betreiberin betroffen.

Ob die beiden Hamburger Filialen langfristig wirtschaftlich fortgeführt werden können, bleibt abzuwarten. Zunächst soll der Betrieb nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters weiterlaufen.

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