Compass Group will bis 2030 CO2-neutral werden

| Gastronomie Gastronomie

Die Compass Group hat sich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2050 weltweit keine Emissionen mehr zu verursachen. Es umfasst ehrgeizige Emissionsreduktionsziele für das nächste Jahrzehnt, die von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert wurden, sowie eine weitere Verpflichtung, bis 2030 in eigenen Betrieben weltweit CO2-neutral zu sein.

Zu den spezifischen Maßnahmen gehören:

  • Umstellung aller Flottenfahrzeuge weltweit auf 100 % Plug-in- respektive Elektrofahrzeuge
  • Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien in allen eigenen Betrieben
  • Umstellung der Speisepläne auf CO2-arme Produkte und auf mehr pflanzliche Proteine
  • Verstärkte Beschaffung aus regenerativer Landwirtschaft
  • Konzentration auf Mehrweg-Verpackungslösungen zur weiteren Reduzierung von Einwegplastik
  • Reduzierung der Lebensmittelabfälle um 50 % in allen Betrieben weltweit bis 2030
  • Erhöhung des Anteils an saisonalen und lokal bezogenen Produkten
  • Investitionen in klimafreundliche Projekte weltweit zur Umsetzung von Dekarbonisierung, Kompensation und Ausgleich, einschließlich Wiederaufforstung, Biodiversität, Süßwasser, Land- und Meeresinitiativen
  • Umsetzung einer globalen Strategie für eine Lieferkette ohne Abholzung und Landumwandlung

Die Gruppe wird ihre Größe und globale Reichweite nutzen, um Einfluss auf Kunden, Industriepartner, Regierungen und Lieferanten zu nehmen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, damit diese ihre direkten Treibhausgasemissionen reduzieren, ihre eigenen Net Zero-Ziele festlegen sowie zur Schaffung eines nachhaltigeren globalen Lebensmittelsystems für alle beitragen.

Die Ankündigung folgt auf die Anfang des Jahres von der Gruppe in Großbritannien und Irland eingegangene Verpflichtung, bis 2030 in allen ihren Betrieben Climate Net Zero-Ziel zu erreichen. Compass beabsichtigt, die Erfahrungen von Vorreiterländern wie Großbritannien zu nutzen, um bewährte Praktiken innerhalb der Gruppe zu teilen und eine beschleunigte Transformation in Richtung des globalen Net Zero-Ziels voranzutreiben.

„Die internationale Lebensmittelindustrie spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung von Climate Net Zero und der Förderung des Übergangs zu einem gesunden und nachhaltigen Lebensmittelsystem. Das neue globale Climate Net Zero-Ziel der Compass Group spiegelt das Engagement unserer Teams für eine nachhaltige Beschaffung, die Vermeidung von Lebensmittelabfällen und die Verringerung unserer Umweltauswirkungen wider.

Angesichts der Komplexität der heutigen globalen Lebensmittelversorgungskette unterschätzen wir nicht das Ausmaß der Herausforderung, die vor uns liegt. Neue Kooperationen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sind dringend erforderlich, um sie zu verwirklichen. Als weltgrößter Food Service-Konzern, der im Herzen der globalen Lebensmittelversorgungskette tätig ist, befinden wir uns in einer einzigartigen Position, um einen echten Wandel zu bewirken, indem wir mit unseren Lieferanten zusammenarbeiten und Kunden und Verbraucher, die wir tagtäglich bedienen, zu einem nachhaltigen Konsum ermutigen."

Diane Holdorf, World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) Managing Director, Food & Nature, fügte hinzu: “Wir beglückwünschen Compass Group zu ihren ehrgeizigen und klaren Zielen für Net Zero und zu ihrem Bestreben, führend und innovativ zu sein, um klimapositive Lösungen auf globaler Ebene zu bieten. Lebensmittelsysteme stehen im Mittelpunkt integrierter Lösungen für Natur, Klima und Gerechtigkeit. Eine Führungsrolle wie diese, um Net Zero über die gesamte Lebensmittelwertschöpfungskette zu erreichen, ist der Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen, denen diese Systeme gegenüberstehen. Wir freuen uns darauf, unsere gemeinsame Arbeit mit Compass fortzusetzen und das Unternehmen bei der Umsetzung innovativer neuer Lösungen für gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten zu unterstützen‘".


Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.