Das Ende einer Ära: Nun macht auch die Kochschule von Alfons Schuhbeck dicht

| Gastronomie Gastronomie

Alfons Schuhbeck muss sich von einem weiteren Laden verabschieden. Nach seinem Restaurant „Orlando“ und den „Südtiroler Stuben“ muss auch seine Kochschule schließen. Die letzten beiden Kochkurse werden noch in diesem Monat angeboten. Danach ist Schluss.

„Nach vielen erfolgreichen Kursen und unvergesslichen Nachmittagen im Kochstudio am Platzl mit Ihnen und Alfons Schuhbeck, ist es an der Zeit, Adieu zu sagen. Unserer Kochschule schließt endgültig die Pforten“, heißt es auf der Internetseite des Starkochs. Wie T-Online berichtet, finden die beiden letzten Kurse am 10. bzw. 17. Dezember statt und können nur noch von Gutscheinbesitzern gebucht werden. Wie es danach mit den Räumlichkeiten weitergeht, ist bisher unklar.

Auch die Zukunft der „Südtiroler Stuben“ ist weiterhin ungewiss. Einen neuen Nachmieter gibt es bisher noch nicht. Die Bayrische Staatsoper ist sogenannte „grundbesitzverwaltende Dienststelle“ der Immobilie und hat Eigenbedarf angemeldet, um in den Räumlichkeiten proben zu können. (Tageskarte berichtete)

Im ehemaligen „Orlando“ ist bereits eine neue Gastronomie eingezogen. Im vergangenen Monat feierte hier das „Ornella“ Neueröffnung. (Tageskarte berichtete)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.