Das kulinarische Gipfeltreffen 2025: 28. Rheingau Gourmet & Wein Festival

| Gastronomie Gastronomie

Vom 20. Februar bis zum 9. März 2025 trifft sich die Elite der Winzer und Starköche aus aller Welt wieder im Rheingau. Im Rahmen des 28. Gourmet & Wein Festivals können Gäste bei Lunches und Gala-Dinners nicht nur edelste Tropfen, sondern natürlich auch die Künste berühmter Köchinnen und Köche genießen. Raritäten-Proben mit legendären Weinen runden das Programm ab. 

„Wir freuen uns, bei unserem Festival im Frühjahr wieder mehr als 6.000 Gäste im Kronenschlösschen begrüßen zu können. Es ist eine besondere Zeit, wenn Starköche und Top-Winzer aus aller Welt bei uns auftreten“, so Johanna Ullrich, General Manager des Hotels Kronenschlösschen in Eltville. 18 Tage lang wird den Gästen ein spannendes Programm aus Gourmet-Lunches, Gala-Dinners, Masterclass-Tastings und Cooking Demonstrations geboten.

Familie Ullrich ist stets offen für neue Trends: 2025 wird das Menü von Sternekoch Maximilian Schmidt* erstmals von verschiedenen Bier-Spezialitäten begleitet, inklusive dem traditionellen Fass-Anstich und auch dem Thema „No & Low Alcohol“ ist wieder ein Lunch gewidmet. Natürlich stehen in der 28. Edition des Festivals auch wieder einige Klassiker im Programm wie der Trüffel-Lunch mit Ralf Bos, der Hummer-Lunch mit Roland Gorgosilich und der Caviar & Champagner Lunch mit Bollinger.
 

45 Michelin-Sterne aus aller Welt

Nicht weniger als 45 Michelin-Sterne sind 2025 beim Festival vertreten. Die weiteste Anreise hat Alain Verzeroli, der in Vietnam geboren und in Paris ausgewachsen ist, und nun aus New York für das Festival einfliegt. Seit 2018 verteidigt er im Le Jardinier in der Lexington Avenue einen Stern, inzwischen ist er auch für das mit zwei Sternen ausgezeichnete Restaurant L´Atelier de Joël Robuchon in Miami verantwortlich. In der Vergangenheit hat er in den 3-Sterne-Restaurants Arpège und Taillevent in Paris gearbeitet und wurde in Tokio im Château Joël Robuchon elf Jahre lang mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Bereits zum 19-ten Mal kommt Christian Bau mit seinem Team zum Festival. Sein Menü, das jedes Jahr zu den Höhepunkten des Programms zählt, wird auch in diesem Jahr wieder von Weltklasse-Weingütern in Form eines Raritäten-Dinners begleitetet.

Viele weitere Spitzenköche feiern ihre Festival-Premiere, darunter die Zwei-Sterne-Köche Jarno Eggen vom De Groene Lantaarn und Thorsten Bender aus dem Restaurant Sein in Karlsruhe. Auch die Sterneköche João Sá aus Lissabon, Pepe Solla aus Galicien, Kevin Trafoier aus Südtirol, Francesco Contiero aus Berlin, Benjamin Pfeifer aus Wachenheim und der japanische Sternekoch Masaru Oae sind 2025 zum ersten Mal dabei. Altbekannt sind dagegen Pascal Bastian aus dem Elsass, Sebastian Zier aus St. Gallen, Rolf Fliegauf aus Ascona, Toni Mörwald aus Feuersbrunn, Tohru Nakamura aus München, Daniel Schimkowitsch aus Deidesheim, Christian Binder und Hans-Stefan Steinheuer aus Bad Neuenahr, Benjamin Chmura aus dem Münchner Tantris, Jochim Busch aus Frankfurt, Carmelo Greco und Benedetto Russo, ebenfalls aus Frankfurt, sowie Franz Keller vom Falkenhof im Taunus.

Beim beliebten Powerfrauen-Dinner steht diesmal Sterneköchin Nathalie Leblond, Küchenchefin im Les Deux in München, am Herd, die Weinbegleitung wird von Star-Winzerinnen aus Deutschland und Italien präsentiert.

Die Raritäten-Events

Das Festival ist nicht zuletzt für seine Raritäten-Events bekannt. In elf exklusiven und heiß begehrten Veranstaltungen bekommen Gäste die Möglichkeit, besonders seltene Weine zu verkosten, darunter: Château Mouton Rothschild: 30 Jahrgänge aus 8 Jahrzehnten | Joseph Phelps: Insignia in 20 Jahrgängen | Château Léoville Las Cases: 25 Jahrgänge | Vega Sicilia: 26 Jahrgänge | Kloster Eberbach & Château Léoville Las Cases: Schatzkammer-Weine | 30 x Champagner: Geheimtipps & Tradition | Kultweine: 30 Superweine, weiß und rot | California Rarity Lunch | Burgund-Raritäten | 29 größte und rarste Rieslinge.

Eröffnet wird das Rheingau Gourmet & Wein Festival traditionell mit der Welcome-Party im Kloster Eberbach, beendet wird es mit einer Farewell-Party. Dabei legen sich jeweils zehn Starköche und 25 Weingüter mächtig ins Zeug. Tickets für alle Veranstaltungen können online oder per E-Mail gebucht werden, die Preise reichen von 36 Euro bis 1.650 Euro.

Weitere Informationen gibt es unter www.rheingau-gourmet-festival.de.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.