Delivery Hero kauft Ghost-Restaurant-Betreiber Honest Food

| Gastronomie Gastronomie

Die Good Brands AG hat den Verkauf ihrer Beteiligung an der Honest Food Company an Delivery Hero bekannt gegeben. Honest Food hat in den letzten zwei Jahren eine Kette für sogenannte Ghost-Restaurants aufgebaut und etabliert.

Die Honest Food Company GmbH wurde vor zweieinhalb Jahren durch Sebastian Klein und Robin Steps gegründet. Die Good Brands AG beteiligte sich im Juni 2017 an der Gesellschaft.

Honest Food lässt Essen für fünf Marken ausliefern. In großen Produktionsküchen stellt das Startup die Gerichte her und verschickt die Produkte tiefgekühlt an Partnerrestaurants. Kommt bei den Gastropartnern eine Bestellung für eine der Marken an, tauen diese Saucen oder Fleisch auf und richten die Salate, Burritos und Burger mit frischen Zutaten an, um die Menüs anschließend ausliefern zu lassen.

Die Restaurants sind Franchise-Nehmer von Honest Food, behalten den Gesamtumsatz der Bestellung ein, müssen aber auch eine Gebühr pro Lieferung zahlen. Die Zutaten sowie Verpackungen kaufen die Restaurants von Honest Food ab. Zum Unternehmen gehören Marken wie Blattgold, Baba Noni und Beste Freunde. Im Sommer 2019 investierten Index Ventures und der schwedische Kapitalgeber Creandum einen ungenannten Betrag, sicherlich aber einen zweistelligen Millionenbetrag, in den Ghost Restaurant-Betreiber Honest Food. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.