Deutsches Haus in Gifhorn wehrt sich gegen AfD-Werbung

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Die AfD in Gifhorn macht Stimmung gegen den bundesweiten Lockdown und gegen "Alarmismus und Panikpolitik" der Regierung. Dafür nutzte die Partei ein Foto des Deutschen Hauses und erklärte, dass die AfD an der Seite der Gastronomie stehe. Armin Schega-Emmerich, Inhaber des Traditionshauses, wehrt sich gegen dieses Vorgehen und schaltete bereits einen Anwalt ein.

„Wir verwahren uns gegen eine solche Vereinnahmung durch eine Partei, deren Ansichten mit den Werten unserer Familie und unseres Betriebs nicht zu vereinbaren sind“, erklärte Schega-Emmerich dem Magazin KURT. Zwar sei das Foto der AfD auf einem öffentlichen Grund aufgenommen worden und unterliege somit der sogenannten Panoramafreiheit. Aber die Partei hat das urheberrechtlich geschützte Logo des Deutschen Hauses zu einem Teil ihrer eigenen Parteiwerbung gemacht.

Das könnte ihnen jetzt zum Verhängnis werden, denn Schega-Emmerich will auf keinen Fall, dass sein Gastronomiebetrieb für solche Zwecke vereinnahmt wird: „Wir sind ein offenes Haus. Alle Parteien tagen in unseren Räumen – von der CDU über die SPD, die FDP und die Grünen bis zu den Linken und neuerdings auch die ÖDP. Aber die AfD möchten wir in unserem Haus nicht haben!“
 


 

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