Deutschland gewinnt Europameisterschaft der Spitzengastronomie

| Gastronomie Gastronomie

Sterneköche und Spitzengastronomen aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz trafen sich am 2. Juli im österreichischen Ischgl zur jährlich stattfindenden Fußball-Europameisterschaft der Spitzengastronomie. Wir können doch noch siegen: Deutschland schaffte die Titelverteidigung.

Namhafte Sterne- & Fernsehköche, Hoteliers, Sommeliers und Restaurantleiter der Spitzengastronomie aller vier beteiligten Länder treffen sich seit 1997 regelmäßig zu diesem sportlich-gastronomischen Event. Jedes Jahr wechselt die ausrichtende Nation. Die EM der Spitzengastronomie sei damals aus einem Benefizspiel entstanden, erklärt Franz Feckl (Landhaus Feckl, Ehningen), Präsident der Deutschen Fußballmannschaft der Spitzenköche. Es ginge den Fußballköchen bei den Events gar nicht so sehr ums Gewinnen. Mit sportlich-gastronomischen Benefizveranstaltungen unterstütze man wohltätige Zwecke, pflege Kontakte und Geselligkeit in der Branche und trage dazu bei, die deutsche Spitzengastronomie, auch über die Landesgrenzen hinaus, noch bekannter zu machen. Mittlerweile sei so ein Netzwerk entstanden, das unter dem Motto „Kicken, Kochen & Spenden“ grenzüberschreitend sehr gut funktioniere.

Das erste Turnierspiel der diesjährigen EM (Alpencup) startete am 2. Juli vormittags um halb zehn. Im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ absolvierten die Mannschaften je drei Vorrundenspiele. Als punktbeste Teams qualifizierten sich die Deutschen Fußballköche und ihre Schweizer Kollegen für das Finale, in dem das deutsche Team schließlich mit 2:1 siegte (1:0 Christian Haas, 2:0 Gregor Wittmann, 2:1 Yves Reiniger). Damit verteidigten sie erfolgreich den Titel „Europameister der Spitzengastronomie“, den sie bereits 2017 in Wiesbaden in der BRITA-Arena gewinnen konnten.

Im spannenden Spiel um Platz 3 setzte sich Gastgeber Österreich, nach Verlängerung und Elfmeterschießen, schließlich gegen das Team aus Italien mit 6:5 durch. Nach dem Turnier trafen sich die teilnehmenden Teams im Hotel Trofana Royal zum sowohl festlichen als auch lockeren Abschluss mit Siegerehrung und Alpencup-Menü – zur sogenannten und legendären „3. Halbzeit“. In der kommt es grundsätzlich weniger auf die sportliche als auf die kulinarische „Fitness“ an und es gibt ausschließlich Sieger. Eindrucks- und stimmungsvoll zeigte sich auch in Ischgl wieder einmal, dass freundschaftliches Beisammensein wichtiger ist, als der Turniersieg.

Mit ihren sportlichen und insbesondere ihren Benefiz-Events möchten die Fußballköche etwas bewirken. Auf Veranstaltungen, bei denen sie aktiv sind, sollen Teilnehmer und Besucher erfahren, dass gehobene Gastronomie, Genuss, gemeinsamer Sport und Engagement für Dritte wunderbar zusammenpassen und den Rahmen für wertvolle Erlebnisse bilden können. 

Der Verein hat zahlreiche, erstklassig qualifizierte Mitglieder und ein umfangreiches Netzwerk an Partnern und Förderern. Alle verbindet das Thema „Freundschaft, Fairplay und gastronomische Spitzenleistungen“.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.