Deutschlands erster Wurstsalat Drive-In

| Gastronomie Gastronomie

Wer in Bayern unterwegs ist und plötzlich Hunger auf Wurstsalat verspürt, dem kann ab sofort geholfen werden: Nachdem McDonalds und Burger King schon längst Drive-In-Schalter für ihr Fastfood eingerichtet haben, hat nun auch der erste Landgasthof einen solchen Schalter für Autofahrer eröffnet, die es eilig haben. 

Hotelfachmann Mathias Ihle aus dem Landgasthof „Waldvogel“ im bayrischen Leipheim hatte zusammen mit seinem Küchenteam die Idee dazu. Der Wurstsalat gehört im dortigen Biergarten zu den am meisten bestellten Gerichten. Aus einer Witzelei, dieses Gericht an einem hauseigenen Drive-In-Schalter zu verkaufen, wurde Anfang Mai dieses Jahres Ernst gemacht. 

Der Gasthof hat zu diesem Zweck zwei Schalter eingerichtet. Am ersten Schalter wird die Bestellung aufgenommen, ein Stück weiter wird das Gericht dann herausgegeben. Zur Auswahl stehen bislang drei unterschiedliche Wurstsalate. 

Geöffnet hat der Wurstsalat-Drive-In bislang nur freitags während der Biergartensaison zwischen 11 Uhr und 21 Uhr. Die Nachfrage ist so hoch, dass ein bis zwei zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt werden müssen, da der Koch allein diesen Service nicht mehr stemmen kann. Mittlerweile hat sich das Angebot so weit herumgesprochen, dass nicht nur Gäste aus der Region Wurstsalat to go bestellen, sondern auch Fahrzeuge aus anderen Bundesländern diesen Service nutzen. Wie es mit dem Drive-In Schalter perspektivisch weitergehen wird, steht bislang noch nicht fest. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Darf die Stadt im Münchner Univiertel den Verkauf von Bier zum Mitnehmen verbieten, um Anwohner zu schützen? Dazu hat das Verwaltungsgericht München ein Urteil verkündet. Geklagt hatte ein Gastronom.

Wer früher an der Cafétheke ein paar Cent Trinkgeld in einen Becher warf, steht heute oft vor einem kleinen Bildschirm mit voreingestellten Prozentsätzen. Die Null-Prozent-Option, also kein Trinkgeld, ist dabei schwerer oder auch gar nicht zu finden, wie Verbraucherschützer kritisieren. 

Nach der Insolvenz der Kalle Halle GmbH wird die Food Hall im Berliner Kalle Neukölln von den dort ansässigen Gastronomen weitergeführt. Während der Eigentümer MREI auf Eigenverantwortung und neue Strukturen setzt, verweist der bisherige Betreiber auf die Kündigung des Mietvertrags und die schwierige Lage im Gastgewerbe.

Spanien will das Rauchverbot deutlich ausweiten. Künftig könnten Restaurantterrassen, Strände und zahlreiche weitere öffentliche Außenbereiche rauchfrei werden – sofern das Parlament zustimmt.

Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholkonsumverbot an allen rund 5.400 Bahnhöfen. Restaurants, Bars und Cafés in den Stationen sowie die Bordgastronomie in den Fernzügen sind von der Regelung jedoch ausdrücklich ausgenommen.

Teaser: Das weltweit einzige dauerhaft betriebene Nutella Café in Chicago hat nach einer umfassenden Modernisierung wieder eröffnet. Ferrero erweitert das Angebot und kündigt neue digitale Bestellfunktionen an.

Der New York Slice Club eröffnet am 31. Juli 2026 seinen ersten Flagship-Store in Hamburg. Das Konzept orientiert sich nach Unternehmensangaben an der New Yorker Slice-Shop-Kultur und zieht in die Alsterarkaden ein.

Die Villa Florhof in Zürich eröffnet am 1. August 2026 wie geplant. Kurz vor dem Start trennen sich das Luxushotel und der als kulinarischer Leiter vorgesehene Christian Jürgens im gegenseitigen Einvernehmen.

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.