Ein Zapfhahn in jedem Zimmer

| Hotellerie Hotellerie | Gastronomie Gastronomie | Industrie Industrie

Im US-Bundesstaat Ohio entsteht das Traumhotel für Bierfans. Wie die Bild berichtete, soll jedes Zimmer im Hotel der BrewDog-Brauerei einen eigenen Zapfhahn erhalten, dazu Bier-Kühlschränke in den Duschen und ein spezielles Bier-Menü schon zum Frühstück. Eröffnet werden soll das Hotel im Herbst auf dem Gelände der US-Niederlassung in Columbus. Finanziert wurde das Ganze zu großen Teilen über Crowdfunding, das den Unternehmern mehr als 320.000 US-Dollar in die Kasse spülte. Als nächstes soll dann ein ähnliches Hotel in Schottland entstehen. 

Die Brauerei wurde erst im Jahr 2007 gegründet, hat aber mittlerweile mehr als 1.000 Mitarbeiter. Und auch in Berlin-Mitte sind die schottischen Craft-Beer-Pioniere aktiv. Schließlich sei Deutschland die Wiege des europäischen Biers, wie das Unternehmen auf der eigenen Webseite erklärte. 

Das Konzept ist nicht ganz neu: Im Hotel Malzmühle in Köln gibt es Zapfhähne seit über zwei Jahren auf jedem Zimmer. Die Brauerei Malzmühle investierte im Jahr 2015 mehrere Millionen Euro, um den Traditionsstandort am Heumarkt fit für die Zukunft zu machen. Seit dem fließt das Kölsch als Freibier auf den Zimmern.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.