Erneut antisemitischer Vorfall in Berliner Restaurant Feinberg's

| Gastronomie Gastronomie

Das israelische Restaurant Feinberg's in Berlin ist erneut von einem antisemitischen Vorfall betroffen. Ein unbekannter Täter habe ein ausgestelltes Foto von jüdischen Kindern und eine kleine Israel-Fahne zerstört, berichtete der Restaurant-Besitzer Yorai Feinberg am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Der Vorfall habe sich bereits Anfang der Woche ereignet. Im Untergeschoss des Restaurants im Stadtteil Schöneberg habe sich zu dem Zeitpunkt niemand aufgehalten. Möglicherweise sei ein Passant, der die Toilette besuchen wollte, der Täter. Die Zeitung «Frankfurter Neue Presse» hatte berichtet.

Eine Anzeige bei der Polizei habe er nicht erstattet, sagte Feinberg. «Es passieren so viele antisemitische Vorfälle. Ich zeige das nicht alles an, das bringt nichts.»

Feinberg war 2017 Opfer eines judenfeindlichen Pöblers, der ihn minutenlang vor dem Restaurant beschimpfte. Ein Video des Vorfalls sorgte im Internet für viel Aufmerksamkeit. Der damalige Justizminister Heiko Maas (SPD) schaltete sich ein, der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff besuchte demonstrativ das Restaurant. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.