Erstmals seit Jahren - McDonald's verzeichnet Umsatzrückgang

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Der US-Fastfood-Konzern McDonald's hat im zweiten Quartal angesichts knapper Verbraucherbudgets zum ersten Mal seit fast vier Jahren einen Umsatzrückgang erlitten. Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahresquartal leicht von 6,50 auf 6,49 Milliarden US-Dollar (6,0 Mrd Euro), wie das US-Unternehmen am Montag in Chicago mitteilte.

Zudem verzeichneten alle geografischen Segmente von McDonald's auf vergleichbarer Basis einen Umsatzrückgang. Zuletzt musste der Konzern hier im vierten Quartal 2020 einen Umsatzrückgang hinnehmen. McDonald's hat in den vergangenen Jahren die Preise für seine Angebote sukzessive erhöht. In einem freundlich erwarteten US-Markt legten die Aktien vorbörslich um 0,6 Prozent zu.

McDonald's hat in den vergangenen Jahren die Preise für seine Angebote nach und nach erhöht. Das schwächere Quartal deutet darauf hin, dass die Menschen weltweit angesichts jahrelanger Preiserhöhungen und knapper Haushaltsbudgets weniger Geld bei der Fastfoodkette ausgeben.

Der operative Gewinn schrumpfte um rund 6 Prozent auf 2,92 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verdiente der Fast-Food-Riese im zweiten Quartal 2,02 Milliarden Dollar. Das waren 12 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

„Wir sind zuversichtlich, dass ‚Accelerating the Arches‘ das richtige Konzept für unser Geschäft ist, und da die Verbraucher bei ihren Ausgaben immer wählerischer werden, konzentrieren wir uns auf die herausragende Umsetzung der Bereitstellung zuverlässiger, alltäglicher Werte und die Beschleunigung strategischer Wachstumstreiber wie Hühnchen und Loyalität“, sagte Chris Kempczinski, Präsident und Vorstandsvorsitzender von McDonald's


 

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