„Fält“: Björn Swanson eröffnet eigenes Restaurant in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

Björn Swanson macht sich selbstständig. Der Sternekoch eröffnet im Herbst das Restaurant „Fält“ in Berlin Schöneberg, wie die Morgenpost berichtet. Swanson war zuvor Küchenchef im Restaurant Golvet in Berlin, das mehrfach mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

„Fält“ ist das schwedische Wort für Feld und erinnert an die nordischen Wurzeln des Koch, der, nach eigenen Aussagen ein produktbezogenes, puristisches Konzept ohne Schnickschnack, das allerdings nicht so radikal werden soll, wie im Restaurant ‚Ernst‘. Der Stern ist im „Fält“ von Björn Swanson das erklärte Ziel, zitiert die Morgenpost.

Swanson sorgte in der Kochszene für Aufsehen, weil er das Golvet innerhalb kürzester Zeit in die Spitze der Berliner Restaurants gekocht.  Bereits ein halbes Jahr nach der Eröffnung war er mit einem Michelin-Stern und 16 Punkten im Gault-Millau ausgezeichnet worden. Im Mai 2020 erklärte der „Berliner Meisterkoch 2019“ Koch dann, dass er nach neuen Herausforderungen suche. Neben dem Golvet hatte Swanson mit „The Dawg“ in Berlin einen Fine-Dining-Hot-Dog-Laden im Bikini-Berlin etabliert und ist seit April 2020 Inhaber von „the mind behind“ - einem Unternehmen für Gastronomische Konzeptentwicklungen und Beratung.

Nach seiner Lehre ging es für Swanson zunächst ins Bayerische Haus in Potsdam zu Alexander Dressel. Anschließend folgten das „Fischers Fritz“ unter Christian Lohse, die „Weinbar Rutz“ von Marco Müller und das „Facil“ von Michael Kempf. Nach weiteren Stationen, unter anderem im Relais & Châteaux Gutshaus Stolpe, erhielt er dann die Möglichkeit, seinen Traum vom eigenen Restaurant zu verwirklichen: Im Mai 2017 eröffnete in Berlin das Golvet nur sechs Monate später folge der Eintrag im Guide Michelin.

2019 wurde Swanson als Berliner Meisterkoch ausgezeichnet. Die Jury lobte seinerzeit: „‚Kontrastreich, spannend, wild‘ nennt unser ‚Meisterkoch 2019‘ seine Küche, mit der er sich temperamentvoll konsequent und in nur zwei Jahren an die Berliner Spitze gekocht hat.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.

 

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.