Feinschmecker kürt Tim Striegel zum "Aufsteiger des Jahres 2026"

| Gastronomie Gastronomie

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl des Magazins gegen sechs weitere junge Talente durch. Mehr als 4.100 Einsendungen gingen ein, Striegel positionierte sich dabei klar an der Spitze.

Seit 1985 würdigt Der Feinschmecker regelmäßig junge Kochtalente mit der Wahl zum "Aufsteiger des Jahres". Bewerben können sich die Köchinnen und Köche nicht. Die Redaktion nominiert Kandidatinnen und Kandidaten, die mit ihrer Entwicklung, ihrem Können und neuen kulinarischen Ideen auf sich aufmerksam gemacht haben. Anschließend entscheiden die Leserinnen und Leser über den Gewinner oder die Gewinnerin. Zu den früheren Preisträgern zählt unter anderem Tim Raue.

"Wir wollen junge Köchinnen und Köche entdecken, die mit ihrem Können und ihren Ideen auf sich aufmerksam machen und von denen wir überzeugt sind, dass wir noch viel von ihnen hören werden. Ob sie bereits andere Auszeichnungen erhalten haben, ist für uns dabei nicht entscheidend. Tim Striegel hat uns mit seiner Entwicklung und seinem eigenen Stil überzeugt und gehört für uns ganz klar zu diesen Talenten", sagt Gabriele Heins, Chefredakteurin von Der Feinschmecker.

Striegels Weg in die Gastronomie begann mit einer Ausbildung zum Konditor, anschließend ließ er sich zum Koch ausbilden. Zu seinen Stationen zählen das "Aura" in Wirsberg, das "Ursprung" in Königsbronn und das "Bareiss" in Baiersbronn. Ende 2024 übernahm er nach Umbau und Neueröffnung als Chefkoch das "Das Philippin" in Rutesheim. Dort steht der 25-Jährige für eine klassisch-französische Küche, die er modern interpretiert.

Tim Striegel über die Auszeichnung: "Meine Familie hält mich für verrückt, wenn ich mir große Ziele setze. Diese Auszeichnung zeigt mir jedoch, dass man verrückt genug sein darf, um an Träume zu glauben, die andere für unmöglich halten. Wenn man das tut, was man liebt, und die richtigen Menschen an seiner Seite hat, kann man auch Großes erreichen."


Zurück

Vielleicht auch interessant

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.