Fermentieren für Fortgeschrittene 

| Gastronomie Gastronomie

Früher wurde fermentiert, um Lebensmittel haltbar zu machen. Die Spitzengastronomie mache die Methode nun zum Trend, so das Zeit-Magazin. Die Köche würden sich vor allem deshalb dafür interessieren, weil damit neue Aromen und Texturen möglich sind. Auslöser sei die New Nordic Cuisine mit ihren Vorreitern Magnus Nilsson und René Redzepi. Mittlerweile gebe es kaum ein besseres Restaurant, auf dessen Karte nichts Fermentiertes zu finden sei, ist die Redaktion überzeugt. So unterhalte zum Beispiel Ana Roš eine eigene Vorratskammer mit eingelegten Früchten und Gemüsesorten. 

Doch auch in Deutschland wird fleißig fermentiert. In der Nähe von Nürnberg legt Felix Schneider im Restaurant Sosein etwa Radieschen ein und stellt eigenes Miso her. Das Nobelhart & Schmutzig in Berlin darf dabei natürlich auch nicht fehlen, die nicht nur fermentieren, sondern auch auf andere alte Konservierungsmethoden setzen. 

In Asien beruhe sogar ein Großteil der Küche auf dieser effektiven Konservierungstechnik. Den eingelegten Weißkohl Kimchi kennen heutzutage nicht nur Korea-Urlauber. Zudem habe jede Soja-Sauce einen Gärprozess durchlaufen und die japanische Küche sei ohne Miso gar nicht vorstellbar. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.