Festnahme nach Feuer in Gaststätte - Hitler-Büsten entdeckt

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Brand eines Lokals in Burg im Spreewald hat die Polizei einen mutmaßlichen Brandstifter und Versicherungsbetrüger in Cottbus festgenommen. In den Wohn- und Geschäftsräumen des 43-jährigen deutschen Tatverdächtigen hätten die Beamten bei Durchsuchungen auch Bilder und Büsten von Adolf Hitler sowie eine Uniform aus der Nazi-Zeit gefunden, teilte die Polizei mit. 

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cottbus und der Kripo hätten ergeben, dass es sich offensichtlich um vorsätzliche Brandlegung und möglichen Versicherungsbetrug handelt.

Drogen, Nazi-Devotionalien und ein Motorrad 

Nach dem Brand der Gaststätte im November 2025 hatten die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Kriminalpolizei am vergangenen Montag Gebäude in Cottbus und Burg durchsucht. Die Ermittler stellten laut Polizei Dokumente, Computertechnik, beim Brand beschädigte Gegenstände, Drogen und ein vermutlich gestohlen gemeldetes Motorrad sicher. Sie fanden dabei auch die sogenannten Devotionalien mit Verbindung zum Nationalsozialismus.

Haftbefehl gegen Tatverdächtigen

Der Tatverdächtige wurde demnach ebenfalls am Montag festgenommen. Ein Haftrichter am Amtsgericht Cottbus habe Haftbefehl gegen den Mann erlassen, teilte die Polizei mit. Der Mann sei in ein Gefängnis gebracht worden. Die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Polizeidirektion Süd ermitteln weiter in dem Fall. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».