Finanzaufsicht verhängt 630.000 Euro Geldbuße gegen Delivery Hero

| Gastronomie Gastronomie

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine Geldbuße in Höhe von 630.000 Euro gegen die Delivery Hero SE verhängt. Das Unternehmen habe eine Insiderinformation nicht öffentlich gemacht. Delivery Hero hat nun die Möglichkeit, gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen.

Unternehmen wie die Delivery Hero SE, die in Deutschland ansässig sind und hier Wertpapiere sowie andere Finanzinstrumente am organisierten Markt emittieren, unterliegen der Ad-hoc-Publizitätspflicht. Diese verlangt, dass Insiderinformationen unverzüglich veröffentlicht werden. Insiderinformationen sind dabei nicht öffentlich bekannte Informationen, die jedoch erheblichen Einfluss auf den Kurs eines Finanzinstruments haben können, wenn sie bekannt werden.

Die sofortige Veröffentlichung von Insiderinformationen ist aus verschiedenen Gründen von Bedeutung: Sie soll verhindern, dass Insider durch ihren Wissensvorsprung beim Handel mit Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten unfaire Vorteile erlangen. Zudem soll sichergestellt werden, dass Anleger bei ihren Investitionsentscheidungen nicht in die Irre geführt werden.

Ein Verstoß liegt vor, wenn ein Unternehmen eine Insiderinformation nicht veröffentlicht. Die BaFin kann dies mit einer Geldstrafe ahnden, die bis zu 2,5 Millionen Euro oder zwei Prozent des Gesamtumsatzes betragen kann.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.