„Forst Class“: Essen aus dem Wald

| Gastronomie Gastronomie

Ob gebratene Zapfen oder frittierte Flechten: Viele Köche holen sich ihre Inspirationen derzeit aus dem Wald, ist die Süddeutsche überzeugt. So auch Barbara Untermarzoner aus dem Hotel Tann in Südtirol. Für ihre „Waldküche“, wie sie ihre Art zu kochen laut SZ nennt, verwendet sie vor allem Zutaten aus der Umgebung. Damit ist Untermarzoner in guter Gesellschaft: Auch René Redzepi hat im Noma schließlich schon mit Birkensaft und Flechten gezaubert. Und auch Sternekoch Stefan Wiesner aus dem Gasthof Rössli in Luzern bringt den Wald auf den Teller. Die Redaktion der Welt beschrieb ihn nicht ohne Grund als Archäologen, der sich durch die Landschaft grabe, säge und sammele (Tagerskarte berichtete). 

Neu erfunden haben die Köche den Trend natürlich nicht. Davon ist auch die SZ überzeugt. So sei die Waldküche vermutlich die erste und natürlichste Ernährungsform der Menschen. Schließlich hätten unsere Vorfahren vor allem Beeren, Nüsse und Kräuter gesammelt. Der Wald sei eben eine riesige Vorratskammer, die von immer mehr Köchen entdeckt werde.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.