Freitagstalk des FCSI: Billig macht die Branche kaputt! / Praxistipps für jeden Gastronomen

| Gastronomie Gastronomie

Björn Grimm, professionelles Mitglied des FCSI Deutschland-Österreich erläutert im Freitagstalk am 10. Februar 2023 von 9-10 Uhr online die existentielle Notwendigkeit zur Preisgestaltung.

Anlass war eine Titelanzeige im Hamburger Abendblatt, die dem Berater und Hotelier Björn Grimm die Stimmung am Morgen verhagelte. Es wurde dort laut darauf hingewiesen, wo man für unter 10 Euro in Hamburg essen gehen könnte! Es folgte ein Leserbrief und intensiver Austausch mit Hamburger Gastronomen wie auch mit Gästen.

Preissteigerungen dürfen nicht auf dem Rücken der Gastronomen ausgetragen werden. Ziel ist es, den Spannungsbogen zwischen selbstbewusster Preisgestaltung und der Leidenschaft, Gastgeber sein zu wollen, zu lösen.

Von der Notwendigkeit, dass die Lösung nicht in „billiger, sondern im besser werden“ liegt, ist Grimm überzeugt und implementiert zahlreiche Stellschrauben in den von ihm betreuten Betrieben und nicht selten auch in den Köpfen der jeweiligen Unternehmer.

Nachhaltig zu sein, bedeutet auch wirtschaftlich zu agieren. Hierüber wird der Berater in den 30 Minuten. Es folgt ein Austausch für Fragen und Anregungen im Anschluss.

Die Teilnahme ist für jeden Interessierten kostenfrei möglich. Wer teilnehmen möchte, erhält unter info@fcsi.de den Zugangslink.

Die etwa einstündigen Freitagstalks des FCSI Deutschland-Österreich e.V. finden regelmäßig freitags um 9 Uhr via Zoom statt und stehen allen Interessierten offen. Werden an "regulären" Freitagen alle Themen der Hospitality-Branche in lockerer Runde besprochen, sind bei den Highlight-Talks etwa einmal im Monat Experten zu bestimmten Aspekten der Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Hotellerie zu Gast.

Über den FCSI Deutschland-Österreich e.V.

Als Bestandteil des weltweiten Verbandes mit insgesamt 1.400 zertifizierten Mitgliedern fokussiert sich der FCSI Deutschland-Österreich auf die Beratung von Betrieben der Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. In Deutschland und Österreich sind ca. 60 Professionelle Mitglieder registriert. Unterstützt und gefördert wird der Verband durch die branchenweite Zuliefer-Industrie. Das Engagement des Verbands für die Branche erstreckt sich von der Nachwuchsförderung, über die Anerkennung und Zertifizierung des Beraterstatus bis hin zur aktiven Mitgestaltung der Zukunftsfähigkeit der Hospitality Branche.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.