"Funktionskleidung statt Mieder": Regenwetter empfängt Oktoberfestbesucher

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem Durchzug einer Kaltfront werden die nächsten Tage im Freistaat deutlich kühler und regnerischer - auch die Besucher des Oktoberfestes in München werden sich warm anziehen müssen.

«Funktionskleidung statt Mieder» sei anzuraten, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Blick auf den Anstich am Samstagmittag. «Aber man kann ja auch das Mieder unter der Funktionskleidung tragen.»

Grund für das ungemütliche Wetter ist eine Kaltfront, die am Donnerstag von Norden kommend Bayern durchquerte. «Dadurch kommt durchaus frischere Meeresluft aus subpolaren Breiten herein», erläuterte der Wetterexperte. Während in Südbayern am Donnerstag noch 20 Grad erwartet wurden, sollen es am Freitag nur noch 13 Grad sein. Am wärmsten wird es mit 17 Grad wohl in Unterfranken werden.

Mit der Kaltfront ziehen auch Schauer durch, doch es hört dann auch der anhaltende Regen in Franken auf. Dennoch bleibt es in den nächsten Tagen wechselhaft. So wird es auch am Samstag der Vorhersage zufolge einen Mix aus Regen, Schauern und ein paar Gewittern geben. Die Temperaturen liegen dann nur noch zwischen 8 Grad am Alpenrand und 15 Grad am Untermain.

In München, wo nach der Pandemiepause zahlreiche Menschen zur Eröffnung der Wiesn erwartet werden, werden es wohl höchstens elf Grad. «Das Ganze verbunden mit einer gewissen Böigkeit des Windes, es wird also noch kühler empfunden werden», erläuterte der DWD-Fachmann. «Auch ist anzunehmen, dass da auf jeden Fall im Tagesverlauf auch Schauer durchgehen.» Am Sonntag bleibt es wohl ebenfalls ungemütlich, die Temperaturen liegen nur marginal höher. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.