Gastro-Kette Yorma‘s will Drei-Tage-Woche einführen

| Gastronomie Gastronomie

Während in der modernen Arbeitswelt die Vor- und Nachteile der Vier-Tage-Woche diskutiert wird, geht die Gastro-Kette Yorma’s noch einen Schritt weiter. Ab diesem Jahr möchte das Unternehmen aus Plattling die Drei-Tage-Woche bei vollem Gehalt in der Zentrale einführen.

 „Wir haben bereits die Vier-Tage-Woche eingeführt und nun ist die Drei-Tage-Woche unser nächster Schritt“, erklärt Tamara Eberl, Tochter des Unternehmensgründers und Leiterin der Kreativabteilung, gegenüber „Merkur“. Schon bei der Einführung der Vier-Tage-Woche im Januar 2023 habe man den Mitarbeitern eine weitere Arbeitszeitverkürzung in Aussicht gestellt. Die Mitarbeiter wurden ermutigt, Ideen zur Effizienzsteigerung beizutragen, um die verkürzte Arbeitszeit zu ermöglichen. Jede Abteilung wisse schließlich am besten über ihre Aufgaben Bescheid, sagte Eberl der Zeitung. Offenbar mit Erfolg. „Unsere Mitarbeiter sind zufrieden, weil sie mehr Freizeit für Familie und Freunde haben“, so die Leiterin der Kreativabteilung.

Yorma‘s betreibt bundesweit 61 Filialen, vor allem an Bahnhöfen, während in der Unternehmenszentrale in Plattling administrative Aufgaben erledigt werden. Die geplante Arbeitszeitverkürzung betrifft etwa 30 Angestellte in der Zentrale. In den Filialen sei eine Umstellung aufgrund der Stundenbasisvergütung nicht möglich, so Eberl. Die Kreativleiterin zeigt sich zuversichtlich, dass die gleiche Arbeit mit weniger Zeit bewältigt werden kann. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung seien bereits effiziente Prozesse etabliert worden. Die Einführung der Drei-Tage-Woche werde voraussichtlich im Sommer oder Herbst erfolgen, so Eberl.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.