Gastro Vision 2022 in Hamburg abgesagt

| Gastronomie Gastronomie

Die Gastro Vision Hamburg 2022 wird nicht stattfinden. Sie hätten sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, dazu verschiedenste Faktoren beleuchtet und sich mit zahlreichen Vertretern der Branche ausgetauscht, erklärte nun Veranstalter Klaus Klische. Ihnen sei bewusst, dass bei allen Beteiligten bereits viel Zeit und Herzblut in die Planung geflossen seien. Und genau aus diesem Grund hätten sie sich zu dieser finalen Absage anstelle einer „Absage auf Raten“ entschieden.

Bekanntermaßen steige die Covid 19-Inzidenz bundesweit kontinuierlich weiter an, und gerade der Veranstaltungsort Hamburg sei besonders stark betroffen. An diesem Punkt könnten sie nicht mehr besten Gewissens garantieren, dass ihre Veranstaltung für alle Aussteller, Mitarbeiter und Besucher gesundheitlich unbedenklich durchführbar sei, so Klische weiter.

Natürlich hätten sie auch eine Verschiebung der Gastro Vision auf Ende April/Anfang Mai 2022 eingehend geprüft. Zwar sei davon auszugehen, dass sich die Lage bis dahin voraussichtlich erheblich entspannt haben werde – eine 100-prozentige Sicherheit hätten sie jedoch auch hier nicht. Das mache eine seriöse Planung zum heutigen Zeitpunkt leider unmöglich, die betriebswirtschaftlichen Risiken jedoch entsprechend höher.

Aufgrund der extrem angespannten Personalsituation in der Branche gehen die Veranstalter außerdem davon aus, dass es vielen der Besucher im April/Mai dieses Jahres sehr schwerfallen werde, die Veranstaltung mit ausreichend Ruhe und Begeisterung zu besuchen.

"Wir haben entschieden, die Zeit jetzt nutzen, sehr schnell alternative (Covid-kompatiblere) Formate anzubieten, unsere Roadshow im Herbst vorzubereiten und die Gastro Vision Hamburg 2023 zu planen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Kürze. Für Ihr Verständnis und das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich und stehe Ihnen für Fragen oder Wünsche jederzeit zur Verfügung", so Klische abschließend. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.