Gastronomie in Hessen hofft auf gute Geschäfte in der Adventszeit

| Gastronomie Gastronomie

Die Gastronomie in Hessen hofft für die erste Adventszeit seit zwei Jahren ohne pandemiebedingte Einschränkungen auf gute Geschäfte.

«Das Niveau, das wir vor der Corona-Pandemie hatten, werden wir aber wohl nicht erreichen», sagte der Geschäftsführer des hessischen Hotel- und Gaststättenverbands in Wiesbaden, Julius Wagner. Damals hatten viele Firmen und Privatleute alle Jahre wieder spätestens im September die Lokalität für ihre Weihnachtsfeier gebucht, in den vergangenen beiden Jahren fielen diese wegen der Pandemie überwiegend aus.

Nun könne zwar reserviert werden, aber von einem Ansturm kann keine Rede sein. Vor allem die Firmen halten sich laut Wagner sehr zurück. «Sie schauen wegen der Inflation genau aufs Geld und achten darauf, wo sie sparen können. Und das trifft eben oft auch die Weihnachtsfeiern.» Bei den privaten Haushalten sei das Bild eher gemischt. Auch dort spiele die finanzielle Lage natürlich eine Rolle, aber es gebe auch viele Menschen, die sich sagten: «Es ist Weihnachten, das gönnen wir uns.»

Im vergangenen Sommer hatte der Umsatz des hessischen Gastgewerbes noch 20 Prozent unter dem des Jahres 2019 gelegen, im Herbst verzeichneten die Betriebe laut einer Dehoga-Umfrage noch ein Minus von 15 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.