Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll über München hinaus expandieren

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Nach Angaben des Unternehmens plant Gastronom Marc Uebelherr, das Konzept „Kneipe 80“ nach ersten Standorten in München künftig auch außerhalb der bayerischen Landeshauptstadt umzusetzen. Der Start weiterer Standorte ist demnach bereits vorgesehen, unter anderem in Augsburg. Perspektivisch sei eine Ausweitung innerhalb Deutschlands sowie in weitere europäische Länder geplant.

Expansion nach erstem Pop-up und Folgeprojekt

Laut Mitteilung wurde die „Kneipe 80“ am 1. Februar 2025 zunächst als Pop-up in der Münchner Maxvorstadt eröffnet. Der Betrieb entstand in den Räumen des ehemaligen Tresznjewski. Nach Angaben des Unternehmens war das Projekt ursprünglich auf wenige Monate angelegt und mit begrenztem Mitteleinsatz sowie einfacher Ausstattung umgesetzt worden.

Im Herbst 2025 folgte ein weiterer Standort im Münchner Glockenbachviertel, der laut Mitteilung von Julie Uebelherr geführt wird. Nach Unternehmensangaben soll das Konzept nun über München hinaus ausgeweitet werden. Der erste neue Standort außerhalb der Stadt soll demnach in Augsburg entstehen. Dort planen die Gastronomen Christoph Steinle und Michele Agus die Umsetzung. Zusätzlich ist laut Mitteilung ein temporärer Betrieb am Tegernsee vorgesehen.

Kooperationen als Grundlage der Expansion

Nach Angaben des Unternehmens erfolgt die Expansion in Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Netzwerk von Marc Uebelherr. Die „Kneipe 80“ soll dabei sowohl als dauerhafter Standort als auch in Form von Pop-ups betrieben werden.

„Die Kneipe 80 wird als gemeinsames Projekt von Freunden national und international zum Treffpunkt für die junge und junggebliebene Zielgruppe – je nach Standort sowohl spontan aufpoppend als auch auf Dauer“, heißt es in der Mitteilung.

Uebelherr arbeitet nach eigenen Angaben mit Partnern aus dem Umfeld des Leaders Club sowie weiteren Gastronomen zusammen. Diese sollen die Umsetzung an den jeweiligen Standorten verantworten. Zum erweiterten Team gehören laut Unternehmen unter anderem Markus Bauer, Lia Stuth, Emma Gogic sowie Alexander Schewtschenko.

Konzept und Ausrichtung

Das Konzept der „Kneipe 80“ basiert laut Mitteilung auf einer Kombination aus Musik aus den 1980er-Jahren, einem reduzierten Speise- und Getränkeangebot sowie einer bewusst einfach gehaltenen Umsetzung. Die Musik umfasst nach Unternehmensangaben unter anderem Titel von Kim Wilde, Michael Jackson und Nena.

„Mit dem Retro-Konzept bin ich zu meinen Wurzeln als Gastronom zurückgekehrt“, wird Uebelherr zitiert. Weiter erklärt er: „Vor 25 Jahren waren wir genau mit diesem Dreiklang erfolgreich: Musik vom Plattenteller, ein einfaches, erschwingliches F&B-Programm mit internationalem Street Food und sensationell gute Stimmung!“

Nach Angaben des Unternehmens ist das Konzept nicht als klassisches Franchise-System angelegt. Stattdessen sollen die einzelnen Standorte flexibel umgesetzt werden. „Wir arbeiten ohne großen Overhead“, so Uebelherr laut Mitteilung.

Weitere Standorte in Planung

Nach Unternehmensangaben befinden sich aktuell mehrere weitere Projekte in Vorbereitung. Sechs bis acht Standorte seien konkret in Planung, mindestens vier davon sollen noch im laufenden Jahr realisiert werden.

„Wir haben weder Zeitdruck noch einen geografischen Plan für die Expansion. Das Wachstum ergibt sich aus den Partnerschaften“, wird Uebelherr zitiert.

Die Umsetzung soll laut Mitteilung sowohl langfristige Standorte als auch temporäre Pop-up-Konzepte umfassen.

Hintergrund zur Entwicklung

Die „Kneipe 80“ wurde laut Mitteilung innerhalb kurzer Zeit mehrfach erweitert. Insgesamt habe es in München sechs Pop-up-Umsetzungen gegeben. Zudem wurde das Konzept nach Unternehmensangaben wenige Monate nach dem Start mit der „Silbernen Palme“ des Leaders Club ausgezeichnet.

Die weitere Entwicklung des Konzepts soll laut Mitteilung gemeinsam mit Partnern sowie unter Einbindung einer jüngeren Generation von Gastronomen erfolgen.


 

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