Gérard Depardieu versteigert Inventar seines Pariser Restaurants La Fontaine Gaillon

| Gastronomie Gastronomie

Der Schauspieler Gérard Depardieu hat bereits 2015 angekündigt, aus steuerlichen Gründen seinen Besitz in Frankreich aufzulösen. Sein Pariser Edelrestaurant "La Fontaine Gaillon" wurde bereits im Juni 2019 verkauft. Medienberichten zufolge soll laut Angaben des Auktionshauses Ader nun das Inventar des Restaurants, zu dem auch ein Weinkeller gehört, am 11. Juli 2019 versteigert werden. 

Zum Inventar gehören unter anderem Geschirr, Tische, Stühle, Deckenleuchter und die komplette Küchenausrüstung, die der Spitzenkoch Pascal Lognon-Duval nutzte. Der Wert der Weine wird pro Flasche auf rund 6000 Euro geschätzt. Zu Depardieus Besitz in Frankreich gehören außerdem mehrere Weingüter und Feinkostläden, die ebenfalls in naher Zukunft verkauft werden sollen.

Gérard Depardieu hatte bereits 2013 die russische Staatsbürgerschaft angenommen, die er von Präsident Wladimir Putin persönlich angeboten bekommen hat. Er ist damit in seiner Heimat Frankreich nicht mehr steuerpflichtig. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.