Günstigstes Sterne-Lokal der Welt verliert Michelin-Auszeichnung 

| Gastronomie Gastronomie

Das günstigste vom Michelin jemals ausgezeichnete Restaurant ist seinen Stern wieder los. Besitzer Chan Hong Meng, verkauft sein prämiertes Hähnchen mit Sojasoße in einer Garküche in Singapur für zwei Singapur-Dollar, umgerechnet 1,30 Euro, und wurde damit weltberühmt.

Nun ist Hawker Chan, wie der Imbiss mittlerweile heißt, seinen Michelin-Stern wieder los. In der jüngsten Singapur-Ausgabe der Gourmet-Bibel taucht der berühmt gewordene Hühnchen-Koch nicht mehr auf, wie unter anderem CNN berichtet. 

Demnach habe es schon seit einiger Zeit Berichte von enttäuschten Gästen gegeben, die das Gefühl hatten, dass die Qualität des Essens im "Hawker Chan" nicht mehr so gut wie noch in den Anfangsjahren der Garküche gewesen sei.

Meng, der ursprünglich aus Malaysia stammt, hatte das kleine Restaurant in Singapurs Chinatown vor ein paar Jahren übernommen. Nach der Auszeichnung mit dem Michelin-Stern ging es für den Koch erst richtig los, seine ehemals unbekannte Garküche expandierte ins Ausland. Das "Hawker Chan" eröffnete Ableger in Thailand, auf den Philippinen und anderen Ländern und vergrößerte sein Menü. Kritiker sehen darin einen Grund für abnehmende Qualität des Sternegerichts.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.