Hamburgs Erfolgsgastronom Hannes Schröder verantwortet Kulinarik bei den „NinetyNine Hotels“ von Centro

| Gastronomie Gastronomie

Vier Restaurants, ein Gemüsehof, eine Catering-Firma und jetzt auch ein Food-Konzept für Hotels – Hannes Schröder, Hamburgs aufstrebender Erfolgsgastronom, verantwortet die Kulinarik der neuen Kette „NinetyNine Hotels“ der Centro Hotel Group. Wie es zu der Kooperation gekommen ist und warum ausgerechnet Bowls im Fokus des Konzeptes stehen, verrät Hannes Schröder in einem Interview.

Wie ist es zur Kooperation mit der Centro Hotel Group und damit verbunden der Marke NinetyNine gekommen?

Hannes Schröder: Centro ist persönlich auf mich zugekommen und wir durften dann mit einem Short-Concept von unserer ersten Idee überzeugen. Wir freuen uns sehr, mit unserem Konzept einen kleinen Teil der NinetyNine Kette darstellen zu dürfen.

Warum ausgerechnet Bowls und was ist das Besondere am Food-Konzept im NinetyNine Hotel?

Hannes Schröder: Wir wollten ein Konzept entwickeln, das für alle NinetyNine Standorte funktioniert. Das hieß im ersten Schritt, dass es adaptierbar sein muss und ein besonderes, frisches und modernes Konzept darstellt – passend zur Marke, fanden wir, dass es viele bunte Zutaten geben muss. Wir haben es die „bunte Arten-Vielfalt der Zutaten“ getauft und diese in vier Gruppen: „aus der Luft“, „im Wassser“, „von den Wurzeln“ und „aus unsere Erde“ unterteilt. Die Bowls stellen einen gesunden, frischen Lifestyle mit dem gewissen Etwas dar. Die Grundlage aus zwölf frischen Zutaten trifft durch die Toppings, die sich jeder individuell zusammenstellen kann, jeden Geschmack. Natürlich gibt es die Bowl nicht nur als vegan und vegetarische Variante mit Tofu. Für Fischliebhaber bieten wir Tuna und Lachs, die Fleisch-Freunde bedienen wir mit Chicken-Sticks als Topping. Den USP des Konzeptes generieren wir durch das NinetyNine Granola, das extra nur für die NinetyNine Hotels hergestellt wird. Die Grundlage besteht aus Sesam, Quinoa, Chili, Wasabi und diversen Nüssen. Das verleiht den Bowls ihren Charakter und Widererkennungswert.

Welche ist Ihre Lieblingsbowl und wie kommen Sie auf Ihre Rezeptideen?

Hannes Schröder: Als aus der Luxushotellerie stammender gelernter Koch & Küchenmeister schweben mir täglich neue Rezeptideen durch den Kopf. Mir ist der Bezug zur Regionalität und der Transparenz und Herkunft der Lebensmittel sehr wichtig und so beschäftige ich mich regelmäßig mit neuen und frischen Zutaten. Da Centro mein Konzept im Botanic District – unserem Highball & Kitchen Konzept in Eppendorf – zusagte, wussten wir schon ungefähr wohin die Reise gehen soll. Meine absolute Lieblingsbowl: die 99 Bowls – in einem, von allem das Beste. Frischer Fisch, knackiges Gemüse und die bunte Artenvielfalt – wie es sein soll.

An zunächst zwölf europaweiten Standorten, mit Start in Heidelberg, werden den Gästen die Bowls im Culinary-Bereich der Holtellobby serviert. Auch Homeira Amiri, CEO der Centro Hotel Group ist begeistert vom entworfenen Konzept: „Die NinetyNine Hotels sollen die Sinne der Gäste ansprechen. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir auch beim Speiseangebot etwas Besonderes bieten. Das Bowl-Food-Konzept von Hannes Schröder schien uns genau richtig zu sein, um dem innovativen Charakter unserer neuen Marke gerecht zu werden.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!