Hans im Glück setzt erneut auf Insekten

| Gastronomie Gastronomie

Bereits Anfang des Jahres erprobte Hans im Glück als erster Systemgastronom den Insektenburger „Übermorgen“ in einer achtwöchigen Testphase (Tageskarte berichtete). Und das offenbar mit Erfolg. Ab dem 18. November setzt das Unternehmen in 60 Standorten nun ein weiteres Mal auf Insekten und bringt eine neue Rezeptur auf die Teller.

Peter Prislin, CMO von Hans im Glück, sieht im „Übermorgen“ einen wegweisenden Burger: „Mit der Aktion wollen wir unsere Position als Innovator und Vordenker dazu nutzen, unseren Teil zum Umdenken in der Gesellschaft beizutragen. Der Übermorgen wurde von unseren Gästen im Frühjahr sehr gut angenommen; das hat uns darin bestärkt, ihn temporär in einer veränderten Rezeptur wieder in unsere Burgergrills zu bringen.“

Insekten: die Ernährung der Zukunft

Laut Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen essen heute bereits zwei Milliarden Menschen regelmäßig Insekten, mehrheitlich noch außerhalb Europas. „Auch unsere Essgewohnheiten werden sich mittelfristig eklatant ändern. Unser Ziel ist es daher, unsere Gäste mit Zutaten in unseren Gerichten vertraut zu machen, die aktuell noch keinen festen Platz auf ihrem Speiseplan haben, aber zukünftig immer wichtiger werden“, erläutert Peter Prislin.

Mit dem Insektenburger erweitert Hans im Glück temporär seine Speisekarte um eine neue Geschmacksnote. Der Bratling besteht zu 20 Prozent aus nährstoffreichen Tenebrio Molitor Würmern, sowie verschiedenen ausgewählten vegetarischen Zutaten.

 „Mit dem Übermorgen sprechen wir alle an, die sich mit dem Thema Ernährung auf die ein oder andere Weise auseinandersetzen: Flexitarier, die sich mehr Vielfalt auf dem Speiseplan wünschen; Gesundheitsbewusste, die nach proteinhaltiger Nahrung suchen; und alle, die einfach etwas Neues ausprobieren möchten“, erklärt Prislin.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.