Hassbotschaft per Restaurantrechnung

| Gastronomie Gastronomie

Das Restaurant „Locanda Rigatoni“ in Rom erlangte in den vergangenen Tagen zweifelhafte Bekanntheit. Ein homosexuelles Paar hatte zur Pasta Carbonara statt Pecorino Parmesan bestellt. Auf der Rechnung stand dann jedoch die Bemerkung „no pecorino, sì frocio“, was auf Deutsch in etwa „Pecorino nein, Schwuchtel ja“ bedeutet. Ein Foto von der Rechnung wandert durch fast alle Medien und die Sozialen Netzwerke und entfacht einen Mega-Shitstorm gegen das Restaurant.

Darauf angesprochen, soll der Kellner auf einen Computerfehler verwiesen und weiter schlechte Witze gemacht haben. Auch die Besitzerin des Restaurants habe demnach versucht, die Sache herunterzuspielen. Die Rechnung mussten die beiden Gäste nicht bezahlen, eine Entschuldigung gab es aber auch nicht.

Wie der Spiegel berichtet, seien derartige Vorfälle leider keine Seltenheit. Häufig sind es allerdings auch die Mitarbeiter selbst, die Opfer von Anfeindungen werden. So zum Beispiel ein US-Kellner mit arabischem Namen: 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.