„Henssler at Home“ rückt ins Visier der Finanzbehörden / TV-Koch nicht betroffen

| Gastronomie Gastronomie

Der Lieferdienst „Henssler at Home“ ist in das Visier der Zollfahnder und der Finanzbehörden geraten. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll ein Subunternehmen, der für den Lieferservice verantwortlich war, seine Fahrer bei den Finanzbehörden nicht ordentlich angemeldet haben. Auch Arbeitsverträge und sogar Löhne sollen nicht ausgehändigt worden sein. Ein Schock für Steffen Henssler, der den Lieferdienst „Henssler at Home“ seit 2016 nicht mehr selbst betreibt. Damals hatte sein Vater die Lizenz an Subunternehmer verkauft. Der TV-Koch ist seitdem mit zwei bis sieben Prozent am Erfolg beteiligt gewesen.

 

Ein ehemaliger Lieferfahrer brachte die Vorwürfe ins Rollen, nachdem er einen Monat lang ohne Arbeitsvertrag gearbeitet hatte und ihm Lohnzahlungen unterschlagen worden sind. Bild-Recherchen führten schließlich zum Subunternehmer „R.S. PHIL’S – OSOPHY LTD“, der von „Henssler at Home“ eingesetzt worden war und eine Briefkastenfirma auf Zypern besitzt. Sowohl der Lieferdienst, als auch das Subunternehmen bestreiten alle Vorwürfe.

Steffen Henssler bereut unterdessen, den Verkauf der Lizenzen und sieht seinen guten Ruf in Gefahr. „Ich werde meinem Vater ganz dringend empfehlen, dem Unternehmen ‚Henssler at Home‘ die Lizenz zu entziehen. Es war bestimmt nicht die richtige Entscheidung, die Lizenz zu verkaufen. Vielleicht könnte man auch auf der Internetseite einen Hinweis platzieren, in dem mein Vater und ich sich davon distanzieren“, sagte er gegenüber der Bild-Zeitung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Gastwirte auf Mallorca empfangen nach sieben Wochen wieder Gäste

Nach einer siebenwöchigen Corona-Zwangsschließung haben die Gastwirte auf Mallorca erstmals wieder Gäste empfangen. In Folge einer deutlichen Verbesserung der Pandemie-Lage auf der spanischen Urlaubsinsel dürfen sie seit Dienstag wieder öffnen - vorerst allerdings nur die Außenbereiche.

Guide Michelin Deutschland 2021: Sterne in Corona-Zeiten

Köche und Feinschmecker blicken gespannt auf die Veröffentlichung der neue Ausgabe des Restaurantführers «Guide Michelin». Mitten in der Corona-Pandemie werden am Freitag die neuen Sterne verliehen.

Österreich startet Gastro-Öffnung / Altmaier spricht erneut von Lockerungen für Außengastronomie

Österreich geht, trotz zuletzt deutlich gestiegener Corona-Zahlen, seinen Weg der schrittweisen Öffnung des öffentlichen Lebens. Von Lockerungen profitieren ab dem 15. März in Vorarlberg Sport, Kultur und Gastronomie. In Deutschland rückt Wirtschaftsminister Peter Altmaier von der 35er-Inzidenz für Öffnungen ab.

Rheinland-Pfalz: Mit negativem Corona-Schnelltest ins Restaurant?

Wer einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen kann, soll nach Ansicht der rheinland-pfälzischen CDU unter bestimmten Bedingungen bislang noch nicht geöffnete Einrichtungen in der Gastronomie oder dem Freizeit- und Kulturbereich nutzen können.

Sushi-Lieferdienst: Rocco Forte Hotels und Steffen Henssler kooperieren

Nachdem Steffen Henssler seinen Sushi-Lieferdienst bereits in Frankfurt am Main und München aus Pop-Up Locations in den Rocco Forte Hotels Villa Kennedy und The Charles Hotel anbietet, gibt es nun auch im Berliner Hotel de Rome „GO by Steffen Henssler“.

Kitchen Impossible: Tim Mälzer vs. Alexander Wulf am 28. Februar

In der neuen Folge "Kitchen Impossible" bekommt es Mälzer mit Sternekoch Alexander Wulf aus der "Burgstubenresidenz​​​​​​​" in Heinsberg zu tun. Mälzer darf sich unter anderem am kasachischen Nationalgericht versuchen, auf Wulf warten Tortellini.

New York: Madame Tussauds stellt Restaurant Wachsfiguren als Abstandshalter

Auf ein Steak mit Audrey Hepburn oder ein Bierchen mit Jon Hamm: Das New Yorker Steak-Restaurant Peter Luger hat Wachsfiguren von Stars aufgestellt, um seinen Gästen in der Corona-Pandemie beim Abstand halten zu helfen. 

„Schattenwebseiten“: Wie sich Lieferando das große Geschäft sichert

Lieferando hat im Corona-Jahr 2020 deutlich vom Trend hin zu Online-Essensbestellungen profitiert. Das Unternehmen setzt dabei aber auch fragwürdige Methoden ein. So wurden zehntausende Webseiten erstellt, die denen der Restaurants ähneln. Lieferando betreibt dieses Geschäft seit Jahren, das nun über viele große Medien Öffentlichkeit erhält.

Zehntausende „Schattenwebseiten“: Wie sich Lieferando das große Geschäft sichern will

Lieferando hat im Corona-Jahr 2020 deutlich vom Trend hin zu Online-Essensbestellungen profitiert. Das Unternehmen setzt dabei aber auch fragwürdige Methoden ein. So wurden zehntausende Webseiten erstellt, die denen der Restaurants ähneln. Lieferando betreibt dieses Geschäft seit Jahren, das nun über viele große Medien Öffentlichkeit erhält.

Nach „Top Air“-Aus: Marco Akuzun macht sich mit eigenem Restaurant selbstständig

Marco Akuzun geht neue Wege und macht sich im Syrlin Quatier in Weingarten mit seinem eigenen Restaurant selbstständig. Seit 2013 war er Küchenchef im Stuttgarter Flughafenrestaurant „Top Air“. Hier hielt er sieben Jahre lang einen Michelin-Stern, bevor die Wöllhaf-Gruppe Mitte Dezember das Aus verkündete.