Hotel Berlin, Berlin eröffnet Restaurant Lütze

| Gastronomie Gastronomie

Nach vier Jahren Renovierung der Zimmer, Konferenz- und Frühstücksräume, hat das Hotel Berlin, Berlin nun auch das Restaurant Lütze eröffnet. Die Hotelführung hat sich für ein qualitativ hochwertiges Gastronomiekonzept entschieden, das sich vor allem fürs Lunchgeschäft eignet.

Rund um den Lützowplatz, an dem das Hotel Berlin, Berlin liegt, gibt es derzeit nahezu keine Möglichkeit zum Mittagessen. Anliegende Gastronomien, wie der Sylter Hof haben dauerhaft geschlossen, das legendäre Einstein Kaffeehaus schließt demnächst für mindestens Eineinhalbjahre Umbauzeit. Rund um den Lützowplatz gibt es jedoch viele Büros und Galerien, für die es nun ein neues Angebot gibt. 

„Zeit für Brot“ ist Partner der Lütze und verkauft hier unter anderem belegte Stullen und die berühmten Zimtschnecken. Außerdem gibt es saisonal wechselnde Bowls und Suppen, Salate und Desserts. Die Basis aller Gerichte, das heißt die Saucen und Mayonnaisen, sind vegan, einige Bowls werden aber auch mit Ziegenkäse, „Butter Chicken“ oder derzeit Hirschgulasch angeboten. Hauseigene „Berliner Stullen“ werden mit Avocado, Pulled Duck/Beef, Rote Beete Humus und Ei angeboten. Die Preise der Speisen sind zwischen vier Euro für eine „Zeit für Brot“-Stulle und 18 Euro für die „Hot Bowl Hirschgulasch“. Die konzeptionelle Ausrichtung der Lütze wurde unter der Leitung vom ‚Director of Operations‘ Filip Wiese entwickelt.

Die Location Lütze ist offen gestaltet, viele Pflanzen und modernes Interieur trennen einzelne Bereiche. Der Ort eignet sich neben klassischem Lunch so besonders gut für Meetings oder auch zum Co-Worken. Kostenloses Internet gibt es selbstverständlich. 

Beim Umbau wurde der Hof des Hotels verkleinert und die Gastronomiefläche erweitert, an schwarzen Stahlträgern an der Decke lässt sich die Erweiterung gut erkennen. Somit konnten in der Innenfläche insgesamt 260 Plätze geschaffen werden. Im Sommer wird auch die Terrasse eingeweiht mit ca. 120 Sitzplätzen. Die Zugänge sind alle behindertengerecht gestaltet. 

Bestellung und Bezahlung laufen in der Lütze digital übers Smartphone. Ein QR-Code auf dem Tisch öffnet die Karte und bei der Bestellung wird direkt die Zahlung abgewickelt. So wird langes Warten auf die Karte, Bestellungsaufgabe oder die Rechnung vermieden.

Die Lütze wird täglich bis 22:00 Uhr geöffnet sein. Für den Abend sind unterschiedliche Veranstaltungen, wie der „Spritwoch“ geplant, an dem lokale Spirituosenanbieter sich vorstellen können. Außerdem ein After-Work Konzept und verschiedene Kunstveranstaltungen, an deren konkreten Konzepten derzeit gearbeitet wird. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.

Ruff’s Burger expandiert in das Rhein-Main-Gebiet und eröffnet am 3. April einen neuen Standort in der Wiesbadener Altstadt. Das Konzept setzt auf eine Kombination aus klassischen Burger-Varianten und einer Kooperation mit einem regionalen Weingut.

Das Gastronomieunternehmen cuisyn hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und übernimmt mehrere Betriebe im Rhein-Main-Gebiet. Mit dem Kapital plant das Unternehmen eine weitere Expansion.

Potsdam führt zum 1. Juli 2026 eine Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen ein. Während die Stadt auf mehr Sauberkeit und weniger Müll abzielt, äußern Branchenverbände Kritik an zusätzlichen Belastungen für Betriebe und Verbraucher.

Eine YouGov-Auswertung zeigt: Weniger Gäste besuchen Restaurants, und pro Besuch wird weniger bestellt. Die Mehrwertsteuersenkung verändert das Verhalten der Konsumenten bislang nur begrenzt.

Die Betreiber des Restaurants Maerz beenden ihren Betrieb in Bietigheim-Bissingen zum 31. Dezember 2026. Als Gründe für die Standortaufgabe nennt das Unternehmen begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten und das Ende der Zusammenarbeit unter den aktuellen Pachtbedingungen.

Klüh Catering übernimmt die Mitarbeitergastronomie im neuen Condor-Hauptsitz am Frankfurter Flughafen. Das Konzept umfasst die Versorgung von täglich 300 Gästen sowie den Betrieb öffentlicher Gastronomieflächen im Quartier Gateway Gardens.