Johanna Maier will Gourmet-Hotel für 8,5 Millionen Euro verkaufen

| Gastronomie Gastronomie

Österreichs beste Köchin, Johanna Maier, will Hotel und Hauben-Restaurant in Filzmoos verkaufen. In einen Immobilien-Portal wird das Haus für 8,5 Millionen Euro angeboten.

„Stimmt, wir werden uns nach vier Jahrzehnten zurückziehen. Aber ohne Zeitdruck. Wir sperren in den nächsten Wochen vorerst wieder auf“, bestätigte Ehemann Dietmar Maier den „Salzburger Nachrichten“ den Verkauf des Hauses.

Inzwischen ist auch eine Immobilienanzeige online. Auf dem Portal „willhaben.at“ suchen die Maiers einen Käufer. Hier zur Anzeige

Der schrittweise Rückzug ist schon länger geplant, bereits im Herbst haben sie das Restaurant laut dem Branchenmagazin „Falstaff“ umgestellt und eigentlich nur noch für Hausgäste gekocht. Für alle anderen nur, wenn noch Platz im Restaurant war.

Seit 1984 widmet sich Johanna Maier im Familienbetrieb – dem Relais & Châteaux Hotel Hubertus in Filzmoos – der gesunden und aromatischen Küche. Das Restaurant-Hotel ist seit Generationen im Familienbesitz. Zum Unternehmen, das im Familienverband geführt wird, gehören Hotel, Restaurant, Kochschule und eigene Fischgewässer.

In der Haubenküche hat Johanna Maier als erste Frau Österreichs vier Hauben erreicht. 2012 strich der Gault & Millau-Österreich die vierte Haube für das „Hubertus“. Wie der Kurier schreibt, habe sie der Verlust ihrer vierten Haube schwer getroffen und ließ sie schon damals nach neuen Perspektiven suchen. Sie verbrachte laut dem Magazin Alps Zeit in einem indischen Kloster und ging den Jakobsweg. Nun widmet sie sich unter anderem einem neuen Buchprojekt, ihr Ehemann möchte sich laut Bericht seiner Fischzucht widmen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.